Arla: Wegen Dürre2018 zwei Preise für Biomilch? Premium

Die Milch von Biolandwirten, die wegen der Dürre konventionelles Futter einsetzen, will Arla nicht als Biomilch, sondern als konventionelle Milch vermarkten. Die Landwirte erhalten entgegen anders lautender Meldungen aber nicht den konventionellen Milchpreis. Arla überlegt aber eine Differenzierung des Biopreises.

Die Milch von Biolandwirten, die aufgrund der Dürre konventionelles Futter einsetzen, will der Molkereikonzern Arla nicht als Biomilch, sondern als konventionelle Milch vermarkten. Die betroffenen Landwirte erhalten entgegen anders lautender Meldungen aber nicht den konventionellen Milchpreis. Allerdings überlegt die Molkerei eine Preisdifferenzierung innerhalb des Biomilchpreises zwischen Biomilch mit Biofutter und Biomilch mit konventionellem Futter. Das stellte Pressesprecher Markus Teubner gegenüber top agrar klar. In einer Mitteilung betont der Konzern, dass er sich der sehr kritischen Bedingungen aufgrund der aktuellen Dürreperiode für viele seiner Landwirte absolut bewusst sei. Dies gelte in besonderem Maße für Bio-Landwirte, die strengere Auflagen bei ihren Futtermitteln ...

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Artikel geschrieben von

Patrick Liste

Redakteur Rinderhaltung

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Feinstaub-Kritik: "Schuldzuweisungen an die Landwirtschaft sind absurd"

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Diskussionen zum Artikel

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von Werner Kriegl

Etikettenschwindel

Wer normal füttert erzeugt nicht das hochgeheiligte „Bio“ und sollte dieses Teufelszeug (Fleisch+Milch) auch normal vermarkten! Da zeigt sich die Scheinheiligkeit des Bio-Systems...

von Christian Bothe

Richtig,das man auch den Ökobauern hilft.Es sitzen ja alle in einem Boot.Solidarität ist in dieser Situation gefragt.Aber wie nun absatzseitig Milch und andere Produkte getrennt,geliefert und vermarktet werden,wird interessant und ich bin auf die Lösung gespannt...

von Hans Merk

Hallo

dann zahlen die Konventionellen diesen Preisausgleich für jene Bauern welche ihnen durch ihre Ideologie das Leben in der Öffentlichkeit schwermachen wenn Arla diese Nichtbiomilch höher bezahlt als konventionelle Milch und vom Biomilchgeld diese Mehrkosten nicht einbehalten werden. Ansonsten ist der Weg zur getrennten Erfassung mit anschließender Wartezeit richtig.

von Berthold Lauer

Bio Betriebe haben kein Futterproblem! Die halten nur so viele Tiere wie der Betrieb auch nachhaltig ernähren kann!

von Gerd Uken

Kann dann ja nur bedeuten

Die Biomilch wird teurer

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