Milchmarkt

August Milchpreise: Kaum Abweichungen zum Vormonat Premium

Nach jetzigem Stand zahlen viele Molkereien den Juli-Auszahlungspreis auch im August aus. Neben wenigen Abweichungen nach unten zahlt eine Molkerei 1 ct/kg mehr aus als im Juli.

Der Großteil der Molkereien hält den Milchauszahlungspreis auf dem Niveau des Vormonats. Während einzelne weniger auszahlen, erhalten die Lieferanten der Meiereigenossenschaft Wasbek im August 32,00 ct/kg Milch, im Juli waren es 31,00 ct/kg. Das geht aus dem bisherigen Meldestand des top agrar-Milchpreisbarometers hervor.

Neben der Preiserhöhung der Meiereigenossenschaft Wasbek zeigen sich die Auszahlungspreise der meisten Molkereien im Norden stabil. Das Deutsche Milkontor (DMK) beispielsweise zahlt weiterhin 30 ct/kg aus,...

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Artikel geschrieben von

Kirsten Gierse-Westermeier

Redakteurin

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Diskussionen zum Artikel

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von Gerd Schuette

Für Importprodukte müssen die selben Standards gelten wie für uns.

von Willy Toft

Herr Nagl, eine Steuerung der Milchmenge, wem nützt das?

Das bekomme ich ständig von Milch- Produzenten zu hören! In der Tat richten 2- 5 % Milchmenge auch wenig aus, kann man sich doch schnell am Weltmarkt bedienen! Sobald die Milch über 45 Cent kostet, stellt sich die Industrie auf Pflanzlichen Ersatz um, was wir schon erlebt haben! Die Milchviehhalter bekommen wir nicht gebündelt, oder unter einem Hut, das ist meine persönliche MEINUNG. Also kümmert sich kein Milchviehhalter wirklich um den Markt, weil dieser schon in sehr konkrete Bahnen läuft, aber nicht für die Milcherzeuger! Die Produktionsmenge wird abgerufen, oder zumindest verwertet, manchmal auch schlecht, wenn es in Drittländer geht! Selbst wenn 2- 3 % an Menge fehlen, suggeriert uns der Handel, das alles reichlich vorhanden ist, und kein Verhandlungsspielraum besteht! Das hat etwas mit Marktmacht zu tun. Wir stehen hier jeden Tag vor der Frage, wie bekommen wir die Kosten gedeckt, denn alles steigt, zum Teil werden auch noch mit Staatlichen Vorgaben die Produktionskosten erhöht, wie zum Beispiel das jetzt aufkommende "Agrar- Paket". Diese höheren Kosten bekommen wir einfach vom Handel nicht wieder, das ist doch das Fatale an der ganzen Situation! Die Kostenerhöhungen der letzten Jahre, werden schon länger nicht mehr von den Erzeugerpreisen abgedeckt! Wir können hier nur auf die Vernunft hoffen, denn die Verbände verstehen es nicht, dem Handel beizukommen! Im Zweifel wird stets der Weltmarktpreis vorgeschoben, und so treten wir die ganze wertvolle Zeit auf der Stelle. Die Milchviehhalter der ganzen Welt hoffen auf bessere Preise, beeinflussen können wir diese aber nur, wenn alle keine Milch mehr liefern! Alles andere bringt uns keinen Schritt weiter!

von Hans Nagl

Gut Herr Toft

Das sind doch die Worte die der BDM seit Jahren vertritt. Solange wir bei 30 Cent genug Milch produzieren und wir keine Steuerung der Menge haben wird sich nichts ändern.

von Willy Toft

Die Entwicklung ist schon traurig, anscheinend schon wieder kein Spiel nach oben!

Jetzt dümpeln die Milchpreise schon wieder eine ganze Zeit eben bei gut 30 Cent, wer soll dafür all die zusätzlichen Auflagen und freiwilligen Einschränkungen kompensieren? Wir können nicht für diesen Preis produzieren, das muss allen Marktteilnehmern mal klar gemacht werden! Wer die Preise drückt macht sich mit schuldig am Untergang der Milchwirtschaft in DE! Selbst sehr große Betriebe können es nicht, weil es Personell keine großen Unterschiede, im Verhältnis zum produzierten Liter Milch gibt. Es muss in Richtung 40 Cent gehen, sonst machen bald alle den Landen dicht!

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