BRS-Stellungnahme

Exportstopp für Rinder: "Ausmaß des Schadens schwer einschätzbar" Premium

Einige Landkreise in Bayern und Schleswig-Holstein setzen den Export von Rindern in Drittländer aufgrund von Tierschutzbedenken vorübergehend aus. Wie schätzt der Bundesverband Rind und Schwein diese Entwicklung ein?

Nach einigen Kreisen in Bayern hat jetzt schon der vierte Landkreis in Schleswig-Holstein einen vorübergehenden Exportstopp von Rindern in die Türkei, den Nahen Osten, den Maghreb und in asiatische Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion angekündigt. Sie geben an, den Export so lange auszusetzen, bis konkrete Entscheidungen der Ministerien vorliegen.

top agrar hat Dr. Bianca Lind, Geschäftsführerin des Bundesverbandes Rind und Schwein (BRS), zu dieser Entwicklung befragt:

Viele der Hauptexportländer außerhalb der EU sind vom Exportstopp aus den genannten Landkreisen betroffen. Halten Sie die Bedenken der Veterinäre bezüglich der Verstöße gegen das...

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Landkreise in Bayern und in Schleswig-Holstein haben Rinderexporte in Drittländer verboten. Zu den Hintergründen sprach top agrar mit Peter Dreier, Landrat in Landshut (Bayern).


Diskussionen zum Artikel

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von Erwin Schmidbauer

Rechtsauffassung

Wenn man für weitere Dinge davon ausgeht, dass die Regeln der EU auch ausserhalb der EU gelten müssen oder sollen, wird eigentlich klar, welche hegemonischen/bevormundenden Absichten hinter dem allem steckt.

von Willy Toft

Aufgrund der Mutmaßung sich der "Beihilfe der Tierquälerei" schuldig zu machen, werden die.....

Rinderexporte außerhalb der EU eingestellt! Es handelt sich um Zuchtrinder, die für die Abnehmer schon teuer genug werden, und die sicherlich so Verlustfrei wie möglich auch ankommen sollen. Das diese Tiere irgendwann mal geschlachtet werden, versteht sich von selbst. Dieses Ganze wird aber jetzt schon in Frage gestellt, von "alten Berichten", wo Tiere zur Schlachtung exportiert worden sind, was aber heute verboten ist! Unsere Bilderbuchgesellschaft schlägt wieder einmal zu, verunsichert Veterinäre, Landräte der Landkreise, und die Regierungselite lässt diese Damen und Herren im Regen stehen. Der Schaden für die Rinderzucht wird in die Mio. gehen, aber es sind in letzter Konsequenz eben wieder einmal die Landwirte, die darunter leiden. Wir haben in der Republik ganz andere Bereiche, wo man mit Ethik und Moral sogar viele Menschenleben retten kann, aber da wird Formaljuristisch, nicht weiter drüber nachgedacht!

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