LBV-Milchtagung

Baden-Württemberg: Wie geht es weiter in der Milchwirtschaft?

Stabile Milchpreise, QM-Milch Standard, Branchenkommunikation: Bei der digitalen LBV-Milchtagung ging es um die Perspektiven der heimischen Milchproduktion. Das Fazit: Einfacher wird es nicht.

„Die Stimmung in der Landwirtschaft ist miserabel“, brachte es Gerhard Glaser, Vizepräsident des Landesbauernverbands (LBV) Baden-Württembergs bei der ersten digitalen LBV-Milchtagung auf den Punkt. Zu der Veranstaltung mit dem Titel „Die heimische Milchproduktion – Wo sind die Perspektiven?“ hatten sich mehr als 100 Landwirte zugeschaltet.

„Spannweiten bei den Milchpreisen in Höhe von 5 ct/kg und mehr zeigen, dass eine pfiffige Vermarktung das A und O ist“, so Glaser. Dass die südlichen Molkereien etwas von der Milchvermarktung verstehen, bestätigte Andreas Gorn von der Agrarmarkt Informationsgesellschaft (AMI):

Im Schnitt zahlten die Molkereien in Baden-Württemberg im Jahr 2020 nach AMI-Erhebungen 33,8 ct/kg. Bundesweit lag der Durchschnittspreis für 2020 bei 32,9 ct/kg. „Damit belegt Baden-Württemberg den ersten Platz im Vergleich der Bundesländer“, so Gorn. Dennoch musste er einräumen, dass sich die wirtschaftliche Situation der Landwirte weiter verschlechtert hat: „Die Milchpreise sind 2020...

Die Redaktion empfiehlt

Für die Finanzierung sollten sich Milchverarbeiter beteiligen, die insgesamt mehr als 80 % der deutschen Milchmenge abbilden. Das Ziel ist nun erreicht. 2021 soll das vierjährige Projekt starten.

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Diskussionen zum Artikel

von Steffen Hinrichs

Der DBV erhöht laufend die Anforderungen an QM

Und die Bauer bleiben trotzdem dem Verband treu und glauben weiterhin an das Märchen von höheren Preisen . Wer soll das verstehen !!! Haben wir denn dadurch überhaupt einen überdurchschnittlichen Auszahlungspreis in der EU ?

von Gerd Uken

2021 wird ein stabiles Jahr....

Das Gleiche haben wir Ende 2019 auch gehört: Im Schnitt zahlten die Molkereien in Baden-Württemberg im Jahr 2020 nach AMI-Erhebungen 33,8 ct/kg. Bundesweit lag der Durchschnittspreis für 2020 bei 32,9 ct/kg. „Damit belegt Baden-Württemberg den ersten Platz im Vergleich der ... mehr anzeigen

von Rudolf Rößle

Betriebsbezogen

sind die Kosten zur Erzeugeng total unterschiedlich. Strukturell ist BW eher benachteiligt und bei uns geht die letzten Jahre im Sommer das Wasser von oben aus.

von Rudolf Rößle

Standards

berücksichtigen ja aber das Gerede von deutschen Bauern oder polnischen ist Quatsch. Die waren auch auf der Straße wegen ASP und Milchpreise. Die EU kann ein Dorf sein, also nützen wir die Chancen und machen eine Dorfversammlung. Jede Familie kennt eine andere Familie, wo einem das ... mehr anzeigen

von Albert Maier

Sektorstrategie 2030...

.... wird für Milchviehhaltung nicht benötigt. Bis dahin ist die Milchviehhaltung in Deutschland durch!!

von Dietmar Weh

Soviel zum Thema Globalisierung!

Allen Scheiß rein und die eigenen Bauern weiter für "Dumm" verkaufen. Geht jetzt wunderbar den Bauern sind bei Wahlen nicht mehr Systemrelevant.

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