Positionspapier

BDM und weitere Organisationen planen Aktionen bei Molkereien

BDM, AbL, die LsV-Milchgruppe, EMB, die Freien Bauern und die MEG Milch Board haben für den 11. November die Übergabe ihres Positionspapiers an Molkereien sowie gemeinsame Aktionen angekündigt.

Im August haben sich die Verbände und Organisationen BDM, AbL, die LsV-Milchgruppe, EMB, die Freien Bauern und die MEG Milch Board mit einem gemeinsamen Positionspapier zu Handlungsschritten im Milch- und Fleischbereich an Politikerinnen und Politiker gewandt (top agrar berichtete). Angesichts der katastrophalen Situation, in der sich die tierhaltenden Betriebe aktuell befinden, hätten sich die Teilnehmer des Milchdialogs nun auf ein gemeinsames Forderungspapier an die Molkereien verständigt. Dieses wollen sie in einem gemeinsamen Aktionsauftakt am 11. November überbringen, heißt es in ihrer Mitteilung. Weitere Informationen zu den geplanten Aktionen sollen in Kürze folgen.

Mit dem Besuch bei Zentrallagern des Lebensmitteleinzelhandels hätten Bäuerinnen und Bauern bereits einen ersten Vorstoß gemacht, um auf ihre Situation aufmerksam zu machen. Dabei könne es aus Sicht der Teilnehmer des Milchdialogs aber nicht bleiben. Daher wollen sie mit aller Deutlichkeit bei den Verarbeitern nachlegen. Den Teilnehmern des Milchdialogs sei bewusst, dass mehr als eine Forderung an die Molkereien nötig sei, um längerfristig wirklich gewinnbringende Preise über den Markt zu erreichen. Dafür brauche es entsprechende Rahmenbedingungen von der Politik und Initiative von allen Beteiligten der Wertschöpfungskette – vom Handel bis zu den Landwirten selbst.


Die Redaktion empfiehlt

Bei dem sogenannten Milchdialog zu dem der BDM eingeladen hatte, ist ein neues Positionspapier entstanden. Unterzeichnet haben das verschiedene Verbände der Branche.


Diskussionen zum Artikel

von Erwin Schmidbauer

Wert des Produktes

Eine Bekannte, Soloselbständige, sagte mal: man müsse wissen, dass man keine Angebote für Dinge abgibt, an denen man selbst nichts verdient. Vielleicht müssen die Landwirte sich dieser Realität wieder bewusst werden.

von Detmar Kleensang

Zu spät

Die meisten Preisverhandlungen zwischen Molkereien und Einzelhandel sowie der Industrie dürften schon abgeschlossen sein. Die erzielbaren Preise sind damit für das nächste halbe Jahr festgeschrieben. Ob nun Handel und Molkereien über die Positionen der Milchbauern informiert werden ... mehr anzeigen

von Rudolf Rößle

Bauern

müssen direkt mit LEH verhandeln. Erste Gesprächsangebote liegen auf dem Tisch laut Aussage von LsV. Wenn der Geldfluss erst über die Molkereien geht, was kommt da beim Landwirt noch an?

von Martin Siekerkotte

ZU Spät

MIV DBV haben dafür gesorgt das die Milch billig bleibt die scherre zwischen rohstoffpreis u verkauf Erlös klappt immer weiter auseinander mich wundert das noch kein Bauer durchgedreht ist Respekt

von Rudolf Rößle

Zumindest

bei Genossenschaften sollte es möglich sein als Beobachter auf Bauernseite bei Verhandlungen beteiligt zu sein.

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