Kälber
Bei Kälberkrankheiten zu Hausmitteln greifen
"Alte Hausmittel" können die Heilung kranker Kälber unterstützen. Darin waren sich die Teilnehmer des top agrar-Seminars "Kälber natürlich behandeln" Ende letzter Woche einig.
"Alte Hausmittel" können die Heilung kranker Kälber unterstützen. Darin waren sich die Teilnehmer des top agrar-Seminars "Kälber natürlich behandeln" im Versuchs- und Bildungszentrum der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen Haus Riswick vergangenen Donnerstag einig.
So solle Bohnenkraut appetitanregegend wirken und bei sogenannten Gärungsdurchfällen helfen, sagte Tierheilpraktikerin Karin Schoenen-Schragmann, die das Seminar leitete. Dazu rühre man das Bohnenkraut als Trockenextrakt in die Milch, ähnlich wie man das vom Kochen mit Suppe kenne. So verfahre man auch mit Oregano, dass als das stärkste antibakterielle Phytotherapeutikum gelte. Ein Teelöffel aus der Gewürzdose in die Milch würde reichen, um eine Wirkung zu erzielen. Diese Kräuter befänden sich auch in Fertigmischungen, die als Ergänzungsfuttermittel deklariert seien.
Bei beginnenden Krankheiten sei riet die Tierheilpraktikerin das homöopathische Mittel "Aconitum C30" einzusetzen. Damit könne man einen sich aufbauenden Infekt abwenden, müsse das Mittel jedoch bei den ersten Anzeichen einsetzen. Sie wies daraufhin, dass das Mittel vom Tierarzt umwidmen lassen und ins Besatndsbuch eintragen zu müssen.
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