Blauzunge zurück: Was heißt das für Deutschland? Premium

Die Blauzungenkrankheit ist zurück in Deutschland. Droht jetzt die bundesweite Ausbreitung? Ist Impfstoff verfügbar? top agrar hat bei Tierärzten und Pharmaunternehmen nachgefragt.

In dieser Woche hat das nationale Referenzlabor für Blauzungenkrankheit des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) zwei Infektionen mit dem Blauzungenvirus des Serotyps 8 (BTV-8) in Baden-Württemberg bestätigt.

Nun besteht eine Sperrzone im Umkreis von 150-km. Diese betrifft Betriebe mit Wiederkäuern in ganz Baden-Württemberg und dem Saarland sowie in einigen Landkreisen von Rheinland-Pfalz und Hessen. Empfängliche Tiere dürfen laut dem FLI aus diesem Gebiet nur in freie Gebiete verbracht werden, wenn die Tiere gegen BTV-8 geimpft sind oder mit negativ auf das Virus untersucht wurden.

Impfabdeckung gering

Das FLI rät Wiederkäuer haltenden Betrieben in Deutschland aufgrund der Gefahr der Viruseinschleppung durch Gnitzen aus Frankreich und der Schweiz schon lange zur Impfung. Obwohl die Tierseuchenkasse in ...

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Artikel geschrieben von

Katharina Lütke Holz

Redakteurin Rinderhaltung

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Diskussionen zum Artikel

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von Christoph Schlemmer

Mal laut gedacht

Vielleicht ist gewollt wenig Impfstoff da, damit der Strukturwandel schneller geht???

von Franz Utz

Sperrzone

Die Behörden können scheinbar nicht rechnen.Es heisst Sperrzone 150 km radius,bei 150 km ist nicht ganz Ba-Wü betroffen,da ist wieder mal der Behördenwahnsinn ausgebrochen.

von Erwin Schmidbauer

Entlarvend

In Frankreich und der Schweiz gibt es die Blauzungenkrankheit Serotyp 8 schon länger und es ist jetzt kein Impfstoff verfügbar?? Da muss man sich doch wundern. Werden die Vorschriften in Frankreich und der Schweiz nicht eingehalten? Denn sonst wäre doch in beiden Ländern immer wieder eine Impfung nötig und deshalb auch eine gewisse Menge Impfstoff vorrätig.

von Rudolf Rößle

Ich hoffe

dass die Betriebe die einen Impfschutz haben ihn nicht verlieren, weil kein Impfstoff zur Verfügung steht.

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