Strategie 2030

Branchenkommunikation Milch geht an den Start

Für die Finanzierung sollten sich Milchverarbeiter beteiligen, die insgesamt mehr als 80 % der deutschen Milchmenge abbilden. Das Ziel ist nun erreicht. 2021 soll das vierjährige Projekt starten.

Nach einer Verlängerung der Rückmeldefrist hat sich nun die Mehrheit der deutschen Milchbranche zur Etablierung einer nationalen Branchenstrategie bekannt. Zielvorgabe war, dass mindestens 80 % der deutschen Milchmenge den Flaschenhals für die Finanzierung bilden. Nach Angaben vom Deutschen Bauernverband, vom Deutschen Raiffeisenverband und vom Milchindustrieverband ist diese nun durch die Teilnahme der Molkereien sowie aus Mitteln des nationalen Milchförderungsfonds gesichert. Die Kommunikationskampagne soll Anfang des Jahres 2021 starten. Das Projekt ist zunächst auf vier Jahre ausgelegt.

Verlängerte Rückmeldefrist

Mit der Umsetzung wird ein Meilenstein aus der Strategie 2030 der deutschen Milchwirtschaft erreicht, erklären DBV, DRV und MIV. Anfang des Jahres 2020 hatten die führenden Vertreter des Sektors gemeinsam festgehalten, zügig eine bundesweite Kommunikation der Branche zu etablieren. Das gemeinsame Ziel lautet, die gesellschaftliche Zustimmung zu Milchproduktion, -verarbeitung und -produkten in Deutschland langfristig zu erhalten und zu stärken. In der ersten Abstimmungsrunde hatten sich noch nicht genügend Milchverarbeiter zur Teilnahme bekannt, die Zustimmungsrate lag bei knapp über 70 %, sodass die Frist verlängert wurde.

Die Redaktion empfiehlt

Bis Dienstag hat sich mehr als 70% der "deutschen Milch" zur Mitfinanzierung der Branchenkommunikation bekannt. Die Rückmeldefrist ist bis zum 4. November verlängert.


Diskussionen zum Artikel

von Martin Siekerkotte

Die Größten

Im Norden sind auch dabei DMK und Meierei Barmstedt als wenn die nichts wichtigeres zu tun haben vom auszahlungspreis die schlechtesten in ganz Europa aber das ist Tomas auch egal

von Gerd Uken

Glückwunsch

CMA 2.0 auf Kosten der Bauern. Da liegen noch Millionen auf dem Konto!! Ich hätte da auch einen Forderungskatalog den sie umsetzen könnten aber der ist sicherlich nicht im Sinne der Molkereien- schade

von Steffen Hinrichs

Was bringt eine Kommunikationskampanie dem Erzeuger an Wertschöpfung !!!

Hier wird doch nur wieder 4 Jahre ein "weiter so" auf Kosten der Erzeuger generiert ,ohne Preis und Menge zu vereinbaren .

von Gerd Uken

Ein Jahr hat man ja sowieso schon

länger gebraucht als geplant. Mir ist immer noch nebulös welche Ziele man verfolgt. Ich hab heute eine Meldgeleden das R Friesland Campina 1000 Leute abbauen will. Wann beginnen unsere Molkereien mal an sich selber zu arbeiten sprich mehr Wertschöpfung und gerade in dieser Zeit ... mehr anzeigen

von Martin Siekerkotte

Glückwunsch

Schmal und Stürz können sich über 30tausend Euro zusätzliche Aufwandsentschädigung zusätzlich erfreuen außerdem können sie sich auf kosten der Milch Bauern und ihren Familien in den 5 Sterne Häusern kampieren das Geld wird bei den Geno Molkereien nur so rausgeschmissen

von Thomas Stürtz

Siekerkotte

Trumpen bringt nichts!

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