Neue Tierschutzleitlinie

Bullenmäster haben Angst Premium

Bullenmastbetriebe stehen im Fokus der niedersächsischen „Tierschutzleitlinie für die Mastrinderhaltung“. In NRW, aber auch auf Bundesebene, wird die Übernahme der Leitlinie diskutiert. Westfälische Mäster fordern Änderungen. Ein Bericht aus dem Wochenblatt für Landwirtschaft und Landleben.

Rinderhalter sind in Sorge. Die "Tierschutzleitlinie für die Mastrinderhaltung“ aus Niedersachsen stellt neue Mindestanforderungen an die Haltung von Mastbullen oder –rindern. Die Leitlinie ist in Niedersachsen noch nicht offiziell in Kraft getreten, aber wird als Maßstab bei Bauvorhaben genutzt und von Behörden umgesetzt, berichtet Alina Schmidtmann im aktuellen Wochenblatt für Landwirtschaft und Landleben.

Die Übergangsfristen für Altgebäude gelten erst nach dem offiziellen Inkrafttreten der Leitlinie. Voraussichtlich soll die Tierschutzleitlinie auch in NRW geltendes Recht werden. Wie auf einer Informationsveranstaltung vergangene Woche beim WLV-Kreisverband Borken deutlich wurde, sehen Bullenmäster aus Westfalen-Lippe ihre Betriebe bei der Umsetzung vor dem Aus und fordern Änderungen der Leitlinie. Diese nennt Anforderungen an die Stallhaltung von Mastrindern vom siebten Lebensmonat an, einschließlich Mutterkühen. Sie soll Behörden und Tierhaltern zur tierschutzfachlichen Beurteilung von Neu- und Umbauten dienen.

Dr. Bernhard Schlindwein, stellvertretender WLV-Hauptgeschäftsführer, erklärte auf der Versammlung, das über kurz oder lang eine Lösung für eine Umsetzung der Leitlinie gefunden werden muss. Bei Neubauten sind für einen ...

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Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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Diskussionen zum Artikel

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von Josef Doll

Teuer machen ist das Erfolgskonzept

von WWF, Nabu, Grennpa........... und den Grünen. In das Tierwohl kann man in der Zukunft soviel Geld versenken ------------ das sich das Tiere halten nicht mehr lohnt.

von Jan Peter

Wenn das Herz nicht mehr arbeitet, wird man weiß. Wenn die Lunge nicht mehr arbeitet, wird man blau. Wenn die Leber nicht mehr arbeitet, wird man gelb. Wenn das Hirn nicht mehr arbeitet, wird man grün.

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