Rindermast

Bullenmast: Viele kleine Betriebe

Die meisten Mastbullen in Deutschland stehen in Niedersachsen. Der durchschnittliche Bestand pro Betrieb ist landesweit gering.

Von Januar bis August 2019 haben die deutschen Schlachtbetriebe laut der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 0,6 % mehr Bullen geschlachtet. Rund 50 % der deutschen Rindfleischproduktion stammten aus Bullenschlachtungen. Zu diesen zählen männliche Rinder im Alter von ein bis zwei Jahren. Das gab das Thünen-Institut Braunschweig bekannt.

Durchschnittlich hält ein deutscher Betrieb lediglich dreizehn Mastbullen. Denn mehr als 73 % der Halter mästen weniger als zehn Tiere. Allerdings stehen 30 % aller Bullen in Betrieben mit über 100 Tieren. Auch wenn diese Betriebsgrößenklasse nur 2 % der Halter ausmacht.

Die meisten Mastbullen stehen in Niedersachsen, gefolgt von Bayern und Nordrhein-Westfalen. Schleswig-Holstein hat ebenso Gebiete mit einer höheren Tierdichte. In den neuen Bundesländern liegt die Zahl der mindestens ein Jahr alten Mastbullen bei etwa 100 000 Stück. Die Bedeutung der Bullenmast in den alten Bundesländern ist mit 900 000 Tieren deutlich höher.

Weitere Informationen und Strukturdaten zur Rindermast finden Sie hier:

Artikel geschrieben von

Julia Hufelschulte

Redaktion Rind

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