Milchprodukte

Butter und Käse billiger - was passiert bei Trinkmilch? Premium

Der Handel hat diese Woche die Preise für Butter und Käse gesenkt. Was bedeutet das für die Verhandlungen über die neuen Trinkmilchpreise?

Der Lebensmittelhandel hat in dieser Woche die Verkaufspreise für Butter und Käse gesenkt: So bieten mehrere Discounter die 250-g-Packung Butter im Preiseinstiegsbereich für 1,49 € an, zuletzt waren es noch 1,55 €. Zudem haben sie die Preise für verschiedene Käsesorten gesenkt, beispielsweise die 400-g-Packung Alpenmark Emmentaler von 2,69 auf 2,59 €.

"Niedrigere Butterpreise nicht nachvollziehbar"

Der Butterkontrakt gilt für den Monat April. Die Preissenkung ist für den Verband der Milcherzeuger Bayern (VMB) nicht nachvollziehbar. Auch der Deutsche Bauernverband übt Kritik.

"Die Entwicklung der internationalen und nationalen Notierungen für Käse und Butter in den vergangenen Tagen erklärt die Preissenkungen nicht: Offenbar haben weitere Faktoren ...

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Artikel geschrieben von

Patrick Liste

Redakteur Rinderhaltung

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Diskussionen zum Artikel

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von Martin Siekerkotte

Vorstand

In Genos austauschen oder Fürstliche Aufwandsentschädigug an Misserfolg anpassen 148 umsetzen

von Gerd Uken

Hier nei uns wird Weihenstephan

3,6% igeMilch für 89 Cent angeboten, holländischer Gouda für 49 Cent/100 Gr. Sind die denn jetzt alle verrückt geworden?? Am Brexit kann es noch nicht liegen. Wenn die diese Preisrally so weiter machen verschwindet die 3 beim Milchgeld - muss wohl so gewollt sein. Wir werden wieder .....

von Rudolf Rößle

Die Richtung

des LEH ist ganz deutlich erkennbar. Die Preise für die 2 höchsten Label Stufen sollen heruntergebrochen werden auf den Normalwert für derzeitige Markenartikelprodukte. Die Stufe 1 und 2 ist ihre billige "Ramschware und Werbeware " trotz super Warenqualität.

von Renke Renken

Wir brauchen

entweder eine von den Landwirten gewollte Mengenreduzierung, oder aber eine weitere Dürre, damit die Milch weniger wird.

von Steffen Hinrichs

Für den DBV ist der Markt das Ziel und nicht der Auszahlungspreis

Ist nicht Herr Korte direkt vom DBV zum DMK entsandt und hält noch immer die Spitze am Tabellenende ! Zum Nachteil aller Milcherzeuger ,denn Alle Vergleichen sich nur mit dem schlechtesten Austahlungspreis .

von Renke Renken

Wir brauchen

entweder eine von den Landwirten gewollte Mengenreduzierung, oder aber eine weitere Dürre, damit die Milch weniger wird.

von Gerd Uken

Vollkommen unnötig was die Molkereien

da an Zugeständnisse gemacht haben. Butterkontrakt läuft nur über 4 Wochen! Milch ist nicht im Überfluss vorhanden. Butterpreis liegt nach wie vor bei 4€/kg das dem LEH das unter dem Preis angeboten wird.... Vielleicht soll das ja den Leidnsdruck erhöhen( Zitat Thüneninstitut). Folienkäse 2,70 ist niedrig und deshalb auch wohl das MMP nicht die 2000€ überspringt Es liegt einzig an den Molkereien für wieviel sie es verkaufen Der Weltmarkt zeigt jedenfalls ein anderes Bild

von Steffen Hinrichs

Der DBV sitzt sehr wohl mit am Tisch

Der DBV hat seine Mitglieder in den Vorständen der Genossenschaftsmolkereien postiert und wenn man mit den Geschäftsführern der Molkereien spricht ,wird immer gleich auf den Beschluß des Vorstandes verwiesen. Es sind auch zu oft die Genossenschaftsmolkereien ,die austauschbare Weltmarktware produziert und sich auf preidzugeständnisse seitens des LEH einläßt.

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