Danone verbucht kräftige Einbußen in China

Der französische Molkereikonzern Danone hat im dritten Quartal 2018 deutlich weniger Babynahrung in China verkauft.

Der französische Molkereikonzern Danone hat im dritten Quartal 2018 deutlich weniger Babynahrung in China verkauft.

Wie aus dem kürzlich vorgestellten Quartalsbericht hervorgeht, ging der Umsatz nach zwölf Monaten mit außergewöhnlichen Wachstumsraten nun von Juli bis September 2018 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um etwa 20 % zurück. Laut Bericht gibt es Anzeichen für eine Veränderung in der Dynamik des Marktes. Insgesamt schrumpfte der konsolidierte Umsatz des Konzerns um 4,4 % auf 6,17 Mrd Euro. Organisch, also bereinigt um Währungs- und Sondereffekte, ergab sich allerdings ein Wachstum von 1,4 %.

Die unbereinigten Erlöse stiegen indes nur beim Absatz von milch- und pflanzenbasierten Produkten in Nordamerika, und zwar um 1,4 %. Im Rest der Welt ging der Umsatz dieser Produkte um 8,1 % zurück und erreichte 1,92 Mrd Euro. In der gesamten Sparte Spezialernährung wurde ein Rückgang von 6,2 % verzeichnet und im Wassersegment ein Minus von 1,5 %; organisch legte diese Sparte indes um 6,4 % zu.

Danone-Chef Emmanuel Faber wertete die Erholung bei den milch- und pflanzenbasierten Produkten sowie den „deutlichen Impuls“ für das organische Wachstum der Wassersparte als Beleg für eine gelungene Diversifizierung. Die Ergebnisse dieser beiden Segmente hätten die Einbußen in China kompensiert. Der Konzern sei gut aufgestellt, um den zunehmenden Marktvolatilitäten und Währungseffekten zu begegnen und werde daher an den Jahreszielen festhalten, sagte Faber.

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