Interview

Deutsche Kälbermäster schalten gezielte Werbung Premium

Seit Februar läuft eine Werbeoffensive der Kontrollgemeinschaft Deutsches Kalbfleisch (KDK). Geschäftsführer Dr. Bernhard Schlindwein erklärt, was dahinter steckt.

Was beinhaltet die Werbeoffensive der Kontrollgemeinschaft Deutsches Kalbfleisch (KDK)?

Schlindwein: Die KDK vermarktet nur Fleisch von Kälbern, die in Deutschland geboren, gemästet, geschlachtet, zerlegt und verarbeitet wurden. Um diese „fünfmal D“, wie wir sie nennen, bei Lebensmitteleinzelhandel und Verbrauchern stärker ins Gespräch zu bringen, arbeiten wir mit einer Werbeagentur zusammen. Wir schalten gezielte Werbung. Zudem erstellte die Agentur ein Video. Weitere Aktionen, zum Beispiel zu Feiertagen, sind in Planung.

Was versprechen Sie sich davon?

Schlindwein: Derzeit kommt nur die Hälfte des jährlich verbrauchten Kalbfleisches in Deutschland auch von den deutschen Mästern. Die andere Hälfte stammt aus den...

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von Günter Schanné

Hallo Herr Grosse-Kock

Ich gehöre keiner NGO und keiner Tierschutz- oder Tierrechtsorganisation an. Ich vergleiche die Lebenssituation der landwirtschaftlichen Nutztiere mit den Vorgaben des Tierschutzgesetzes. Würden Sie das auch tun wären wir uns in vielerlei Hinsicht einig.

von Erwin Schmidbauer

Aber offensichtlich erfüllen nicht einmal die strengen Vorgaben der Demeterbetriebe ihre Wünsche. Abgesehen davon, wenn ich von Demeterbetrieben rede und sie mit EU-Biobetrieben und konventionellen Vermarktungswegen antworten, dann kennen sie entweder den Unterschied nicht oder sie ... mehr anzeigen

von Gregor Grosse-Kock

An den Verband

Warum kann unser Verband, Hr Schlindwein den Hr Schanne nicht aufs Korn nehmen -? Kein Wunder das alle auf uns Rumtrampeln und unserene Kampanien von solchen Klossköpfen beschädigt werden? Hr Schlindwein :Sie haben keine Ahnung von Öffentlichkeitsarbeit und Verkaufsförderung.

von Günter Schanné

Kälbermast

Es gibt keine wissenschaftlichen Belege, dass Kälber zwecks Herdenschutz enthornt werden müßten. Bei verhaltensgerechter Unterbringung wie es das Tierschutzgesetz vorschreibt geht von den Rindern kaum eine Gefahr füreinander aus. Wer sich fürchtet kann genetisch hornlose Rinder aufstallen.

von Gregor Grosse-Kock

Hr schanne

Was hast du gelernt das du alles so genau wissen kannst?! Wir Landwirte haben ständig mit veränderten Gegebenheiten zu tun - bei Tieren, Pflanzen mit Menschen auch so Quäler wie Du! -mit der Politik und den nicht Gewählten Organisationen, die meinen die Welt zu retten -das tut Ihr ... mehr anzeigen

von Erwin Schmidbauer

Kalbfleisch für den Klimaschutz

Das bisherige Megathema Klimaschutz wird wieder kommen und da kann Kalbfleisch punkten! Und wenn Herr Schanné schon ein Problem mit der Enthornung hat: bei Kälbermast kann man auch darauf verzichten! Oder Herr Schanne kauft sich Demeter-Kalbfleisch, da kann er sicher sein, dass da ... mehr anzeigen

von Günter Schanné

Kalbfleisch

Solange Kälbervermarkter wie der Rinderzuchtverband Oberpfalz von ihren Kälberlieferanten zwingend die Enthornung der Kälber verlangen, ist Kalbfleisch aus ethischen Gründen abzulehnen. Auch EU-Ökobetriebe, die eigentlich ausreichend Platz bieten müßten, enthornen. Einen ... mehr anzeigen

von Günter Schanné

Kälbermast

Solange den Kälbern routinemäßig, und damit rechtswidrig, die Hornknospen ausgebrannt werden, verzichte ich liebend gerne auf Kalbfleisch.

von Gregor Grosse-Kock

Hr schanne

Wo hast du eigentlich nichts zu klopfen? Unfallschutz und Herdenschutz spielen bei Dir wohl keine Rolle? Sei mal zusammen mit einem Kampfhund, dann fragst du auch nach einer Leine!

von Gerd Uken

Im Einkauf liegt der Gewinn

Deshalb sind die Kälberpreise diese Woche um 25,-€ gefallen? Oder Warum??!

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