Molkereiwirtschaft

DMK: Der Rubel soll rollen Premium

Das Deutsche Milchkontor (DMK) ist 2016 in eine russische Molkerei eingestiegen und hat diese 2018 übernommen. Aktuell baut Deutschlands größte Molkerei ein zweites Werk in Russland.

Dieser Beitrag ist zuerst im Wochenblatt für Landwirtschaft und Landleben erschienen.

„Wir fokussieren uns international auf wesentliche Märkte, dazu gehört Russland. Das stärkt die Gesamtleistung des Unternehmens“, begründet ein DMK-Sprecher den Einstieg des Unternehmens in den russischen Milchmarkt. Aktuell verarbeitet die russische Molkerei täglich rund 300 t Milch, das entspricht einer Jahresmilchmenge von mehr als 100 Mio. kg Milch. Das DMK betreibt das Unternehmen nicht in Form einer Genossenschaft. Alle Lieferanten haben individuelle Verträge, die in der...

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Wochenblatt für Landwirtschaft und Landleben

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Diskussionen zum Artikel

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von Renke Renken

Spezialitäten

mit hoher Wertschöpfung würde aber ja auch hier mehr Milchgeld bringen, und ich kann mir irgendwie auch nicht vorstellen, das es in Russland einen ausgeprägten Markt für teure Spezialitäten gibt

von Frithjof Hellwege

An alle notorischen Nörgler

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil: „Der Fokus der Molkerei liegt auf Spezialkäse, nicht auf Standardware. Entsprechend den höheren Verkaufspreisen lag der durchschnittliche Auszahlungspreis der Molkerei im September 2019 deutlich über dem Milchpreisniveau in Deutschland.“ Stattdessen geht man lieber der Lieblingsbeschäftigung nach: DMK- und DBV-Bashing.

von Hermann Kamm

und so vernetzt sich die Agrarlobby

Weltweit. Zuerst die russischen Bauern angefüttert und nach ein Paar Jahren richtig ausgenommen.

von Gerd Schuette

Unterstellt man heute Vollkosten von 45ct/kg Milch so benötigen wir in 10 Jahren 55 Cent nur um 2,5% Inflationsausgleich zu gewährleisten. Teuerung der Produktion durch höhere Auflagen und Standards sind hierbei ebenso wenig berücksichtigt wie Kosteneinsparung durch Steigerung der Effektivität. Können unsere Meiereien dies erreichen? Wenn nicht, warum sollte dann weiter in Milchviehhaltung investiert werden? Mit den nicht kostendeckenden Milchauszahlungspreisen sägen die Molkereien an dem Ast auf dem sie sitzen. Eigentlich sollte die Molkereibranche ein ureigenes Interesse an Veränderung haben und diese zügig voran treiben. Denn nur Wertschöpfung in der gesamten Kette sichert auf Dauer ihr eigenes überleben.

von Gerd Schuette

Der aktuelle Milchauszahlungspreis reicht hinten und vorne nicht.

Unterstellt man eine durchschnittliche Teuerungsrate von 2,5% pro Jahr, dann entsprechen die jetzigen Milchpreise von 30 - 32 ct/kg rückwirkend betrachtet 22 - 24 ct/kg in 2009. oder anders gesagt 23 ct/kg in 2009 entsprechen den heutigen 31 ct/kg wenn die Inflationsrate berücksichtigt wird.

von Hans Nagl

Der Rubel rollt.

Mit Geldern der Bauern aus Deutschland.

von Karl-Heinz Mohrmann

Ach. Man kann also 38Cent für die Milch bezahlen und man ist nicht sofort Pleite? Da erzählt uns die DMK aber hier seit Jahrzehnten etwas anders...

von Martin Siekerkotte

Markt

in Russland funktioniert es werden Lieferverträge uber 4 Monate bis zu einem Jahr geschlossen bei Milchpreisen von 38 bis 43 Cent ohne milkmaster oder sonstige kosten die genossen werden von Ingo u Heinz wieder u immer wieder für blöd verkauft am besten das DMK an die Russen verkaufen Problem keiner will es

von Gerd Uken

Und dort zahlt das Unternehmen

38 Cent ( September)steht auch im Artikel!!

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