Neue Verträge

Ekosem-Agrar exportiert mehr Milchprodukte nach China

Stefan Dürr, Vorstandsvorsitzender der Ekosem-Agrar AG, sieht in China einen boomenden Wachstumsmarkt für Milch aus Russland. Er hat nun neue Lieferverträge geschlossen.

Die russische Ekosem-Agrar Gruppe baut den Export ihrer Milchprodukte in das Nachbarland China aus. Seit Anfang des Jahres 2021 wurden drei Container mit insgesamt rund 70 t der EkoNiva H-Milch verschifft, was bereits der gesamten im Vorjahr nach China exportierten Menge entspricht.

Nachdem die ersten Lieferungen auf ein hohes Interesse bei den chinesischen Verbrauchern gestoßen sind, konnten nun umfangreichere Verträge mit chinesischen Großhändlern abgeschlossen werden.

Die ersten jetzt fixierten Aufträge für H-Milch der Fettstufen 3,2 % und 3,5 % umfassen 13 Container mit insgesamt ca. 295 t, die bis Mitte Mai an die Häfen von Dalian, Shanghai, Tianjin und Nansha verschifft werden sollen. Damit weitet die Ekosem-Agrar Gruppe die Präsenz ihrer Produkte auf die gesamte Ostküste Chinas aus. Die erste Lieferung von EkoNiva Milchprodukten, die im August 2020 erfolgte, erreichte lediglich einzelne Städte im Nordosten Chinas.

Bei den chinesischen Abnehmern handelt es sich sowohl um Einzelhandelsunternehmen als auch um Kunden aus der Gastronomie. Der Abschluss weiterer Verträge sowie die Platzierung zusätzlicher Aufträge wird für die nächsten Monate erwartet.

Stefan Dürr, Vorstandsvorsitzender der Ekosem-Agrar AG: „Wir sehen in unserem Nachbarland China einen hochattraktiven, ungesättigten Absatzmarkt in günstiger Lage und freuen uns sehr, dass unsere EkoNiva-Milchprodukte dort auf eine hohe Nachfrage stoßen. Für die nahe Zukunft rechnen wir damit, unsere monatlichen Lieferungen auf bis zu 50 Container mit einem Gesamtvolumen von mehr als 1.000 Tonnen steigern zu können.“

Derzeit erfolgt die Lieferung der EkoNiva H-Milch noch ausschließlich über den Seeweg, da dieser u. a. günstiger ist als der Landweg. Um in Zukunft aber auch Frische-Produkte nach China liefern zu können, werden derzeit Vorbereitungen getroffen, um auch den Schienengüterverkehr mit einzubeziehen, was die Lieferzeiten erheblich verkürzen würde.


Diskussionen zum Artikel

von Christian Bothe

Ekosem

Dürr macht alles richtig.So betreibt man industrielle LW.Nicht dieses kleinkrämerische Verhalten wie in Deutschland und der EU! Borchert-Kommission usw. und 80 Mill.geben ihren Senf dazu wie man LW betreiben sollte…

von Rudolf Rößle

Klever gemacht

Mit Steuergeldern Ställe gebaut und mit Profit Milchprodukte nach China liefern. Da kommt der Kapitalist zum Vorschein. Putins Gnade wird wohl noch eine Weile andauern. Spätestens wenn China auf Einkaufstour nach Russland kommt, bin ich gespannt auf die Reaktionen.

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