El-Niño-Phänomen könnte Milchmenge drücken

Die Milcherzeuger in Ozeanien und Südamerika befürchten für den Herbst/Winter 2014/2015 das El-Niño-Phänomen: Die heißen Winde steigern die Gefahr von Dürren und können die Milchmenge in den Ländern deutlich drücken. Das wirke sich positiv auf den deutschen und europäischen Milchmarkt aus, sagte Dr. Rudolf Schmidt.

Die Milcherzeuger in Ozeanien und Südamerika befürchten für den Herbst/Winter 2014/2015 das El-Niño-Phänomen: Die heißen Winde steigern die Gefahr von Dürren und können die Milchmenge in den Ländern deutlich drücken. Das wirke sich positiv auf den deutschen und europäischen Milchmarkt aus, sagte Dr. Rudolf Schmidt, Geschäftsführer der Landesvereinigung der Milchwirtschaft, auf der Halbjahres-Pressekonferenz bei der Privatmolkerei Naarmann in Neuenkirchen.

Nach den rückläufigen Preisen zu Jahresbeginn hätten sich die Notierungen jetzt auf hohem Niveau stabilisiert, die Milchmenge sei saisonbedingt rückläufig, der Druck auf einzelne Verwertungen vermindere sich und die Importnachfrage aus China sei ungebrochen hoch. "Deshalb dürfte der Milchpreis 2014 auf dem Niveau des Vorjahres liegen", sagte der Marktexperte.

Doch es gibt auch Herausforderungen. "Im Export werden Qualität und Sicherheit geschätzt, hier vor Ort werden Nachhaltigkeit und Tierwohl diskutiert", sagte Schmidt. Zudem sei es für die Branche nicht einfach, sowohl den Regional- als auch den Binnen- und Exportmarkt zu bedienen. Hinzu kommen laut Dr. Schmidt zunehmende Diskussionen mit Verbrauchern über die Art und Weise der heutigen Milchproduktion.

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Artikel geschrieben von

Patrick Liste

Redakteur Rinderhaltung

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