Neuseeland

Fonterra ändert Bezahlsystem für Milch

Ab dem nächsten Jahr will Fonterra Milcherzeugern Aufschläge für nachhaltige Produktionssysteme zahlen.

Der neuseeländische Molkereikonzern Fonterra wird im nächsten Jahr ein neues Milchpreismodell einführen, bei dem Erzeuger, die die Nachhaltigkeits- und Wertziele der Genossenschaft auf ihrem Hof erfüllen, mehr Geld für ihre Milch erhalten. Ab Juni 2021 könnten diese Milchbauern bis zu 10 NZ Cent (5,8 Eurocent) mehr je Kilogramm Milchfeststoff erhalten, teilte das Unternehmen mit.

Dies sei Teil der Strategie, der neuseeländischen Milch einen Mehrwert zu verleihen und auf die wachsende Nachfrage der Kunden nach nachhaltig produzierter Milch zu reagieren. „Der Grundpreis ab Hof wird in der Genossenschaft für alle gleich sein, doch der Erlös je Farm wird zukünftig nicht nur vom Gehalt an Fett und Eiweiß, sondern auch vom Beitrag zu einer differenzierten und nachhaltigen Genossenschaft abhängen“, erläuterte Fonterra-Geschäftsführer Miles Hurrell. Ein Extrabonus werde dabei helfen, den sich ändernden Bedürfnissen der Kunden, beispielsweise nach umwelt- und klimaschonender Erzeugung, gerecht zu werden.

„Es ist sinnvoll, diejenigen Landwirte finanziell zu belohnen, die sich die Mühe machen, unserer Genossenschaft bei der Differenzierung ihrer Milch zu helfen“, betonte Hurrell. Ihm zufolge wird die Zahlung in einem abgestuften System erfolgen, wobei die genaue Struktur in den kommenden Monaten zusammen mit den Landwirten festgelegt wird.


Diskussionen zum Artikel

von Georg Scheer

Wie immer

Erst mit Zuschläge locken und nach ein par Jahren Standard .

von Josef Doll

Gebe ich ihnen recht

Aber gerade wir Landwirte brauchen unsere Energie im Sommer. Im Sommer gibt es die meiste Energie von der Sonne . Hier gibt es denke ich Möglichkeiten die uns auch Unabhängig machen kann !! Höre ich aber manche Vorschläge der Politik ist da ganz viel Ideologie dabei. Scheinbar weiß ... mehr anzeigen

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