Milchwirtschaft

FrieslandCampina: Joghurtwerk in Nigeria

FrieslandCampina baut in Nigeria ein mobiles Joghurtwerk. Damit kann das Unternehmen die Milch von lokalen Landwirten zu Joghurtdrinks verarbeiten und ermöglicht ihnen Marktzugang.

Mit dem Bau eines mobilen Joghurtwerks unterstützt FrieslandCampina die lokale Molkereiproduktion in Nigeria. Das Projekt ist Teil des Dairy Development-Programms, das zum Ziel hat, lokale Bauern zu unterstützen. Der Milchverarbeiter möchte somit die Milchproduktion im Land steigern, die Qualität der Milch verbessern und den Landwirten einen Zugang zum Markt ermöglichen. Dies soll zu stärkeren Wertschöpfungsketten, einer stärkeren Wirtschaft und einer guten Ernährung für die lokale Bevölkerung beitragen, heißt es.

Aneinander gereihte Container

Das Werk besteht aus fünf aneinander gereihten Containern. Zwei niederländische Unternehmen haben das Joghurtwerk entwickelte. Aktuell befinden sich die noch einzelnen Container in Surhuisterveen, Niederlande. Demnächst bewegen sie sich per Schiffsfracht nach Nigeria, wo sie dann aneinander gereiht werden.

Schnell erweiterbar

Das Werk soll voraussichtlich im ersten Quartal 2022 in Betrieb gehen. Das neue Joghurtwerk beginnt mit der Verarbeitung von 1,8 Mio. kg Milch und kann mehr als 18 Mio. Beutel mit Trinkjoghurt pro Jahr herstellen. Die Verarbeitungskapazität soll sich schnell erweitern lassen.

Seit 1974 hat FrieslandCampina eine eigene Molkerei in Nigeria. Im Jahr 2020 hat der Milchverarbeiter das Molkereiunternehmen Nutricima übernommen und hat damit eine zweite Verarbeitungsstätte im Südwesten Nigerias.


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