Fuchtel fordert krisenfeste und tiergerechte Milchbranche

„Wenn wir eine krisenfeste und gesellschaftlich akzeptierte Milchviehhaltung erreichen wollen, brauchen wir mehr Eigenverantwortung und Dialog in und mit der Branche." Das sagte der Parlamentarische Staatssekretär vom Bundesministerium Landwirtschaft, Hans-Joachim Fuchtel, auf dem Milchviehtag Oberpfalz.

„Wenn wir eine krisenfeste und gesellschaftlich akzeptierte Milchviehhaltung erreichen wollen, brauchen wir mehr Eigenverantwortung und Dialog in und mit der Branche." Das sagte der Parlamentarische Staatssekretär vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Hans-Joachim Fuchtel, am Dienstag auf dem Milchviehtag Oberpfalz in Neunburg vorm Wald.

Das Ministerium verfolge eine Milchmarktpolitik, die der Branche helfe, Marktchancen zu nutzen, die aber auch dem Schutz der Milcherzeuger in außergewöhnlichen Marktsituationen diene. Fuchtel: "Dabei stehen wir im Dialog mit der Milchwirtschaft. Wir brauchen eine grundlegende Modernisierung der Lieferbeziehungen, um in Krisenzeiten einer immer höheren Milchanlieferung entgegenzuwirken. Hier sehe ich die Wirtschaft in der Pflicht, sich für eine marktgerechte und wertschöpfungsorientierte Planung der Rohmilchmenge einzusetzen. Die Milchwirtschaft ist gefordert, den Sektor krisenfester aufzustellen und für eine nachhaltige sowie tiergerechte Milchviehhaltung zu sorgen. Die künftigen Herausforderungen, vor denen die Milchbranche steht, erfordern eine enge und schlagkräftige Zusammenarbeit in der Wertschöpfungskette Milch. Deshalb begrüße ich die Initiativen der Milchbranche für eine Sektor-Strategie 2030!“

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Artikel geschrieben von

Patrick Liste

Redakteur Rinderhaltung

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