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Die ganzjährige Anbindehaltung von Milchkühen steht massiv unter Beschuss. Was kommt auf die Branche zu? Wie sollte der Berufsstand reagieren? Ein Kommentar von top agrar-Redakteur Patrick Liste.

Die ganzjährige Anbindehaltung von Milchkühen steht massiv unter Beschuss. Was kommt auf die Branche zu? Wie sollte der Berufsstand reagieren? Ein Kommentar von top agrar-Redakteur Patrick Liste. Auch wenn die ganzjährige Anbindehaltung von Kühen ein sensibles Thema ist, sollte die Branche es mutiger und offensiver anpacken. Die Anzahl der Anbindestallbetriebe hat bereits drastisch abgenommen und sinkt weiter. Das reicht Kritikern aber nicht. Sie fordern ein Verbot. Die Politik duckt sich weg. Sie überlässt das Feld dem Handel. Dieser schafft mit Unterstützung der Tierschutzverbände Fakten. Über kurz ...

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Artikel geschrieben von

Patrick Liste

Redakteur Rinderhaltung

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Feinstaub-Kritik: "Schuldzuweisungen an die Landwirtschaft sind absurd"

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Diskussionen zum Artikel

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von Matthias Zahn

Korrektur zu meinem Kommentar

"Mit dem Quotenausstieg hat sich die Politik aber weitgehend zurück gezogen und überlässt dem Handel das Feld." Es muss am Schluss heißen "und überlässt den Marktbeteiligten das Feld!" Leider ist der Handel der einzige Marktbeteiligte der agiert. Molkereien und Milchbauern sitzen daneben und wundern sich was gerade passiert......

von Hans Nagl

Immer das gleiche. Warme Worte.

Mit Mut kann man keinen Stall bezahlen. Die Milch braucht Wertschöpfung egal ob Anbinde oder Laufstall. Die fehlende Wertschöpfung der letzten Jahrzehnte ist doch der Grund für noch bestehende Anbindehaltung. Jeder würde doch lieber im Laufstall melken.

von Matthias Zahn

Die größte Hürde....

liegt darin, das die gesamte Milchbranche in den letzten Jahrzehnten nur marginal Eigenverantwortung übernommen hat. Für die produzierten Mengen und die Rahmenbedingungen war immer die Politik verantwortlich. Mit dem Quotenausstieg hat sich die Politik aber weitgehend zurück gezogen und überlässt dem Handel das Feld. Beim Bauernverband ist diese Tatsache auch noch nicht vollumfänglich angekommen weshalb er immer noch und in regelmäßigen Abständen, aus alten Mustern heraus, nach der Politik ruft (Intervention, Dürrehilfe, Anbindehaltung) Ich gebe Herrn Liste recht, ein aus der Branche heraus gestalteter Zukunftsfahrplan Anbindehaltung könnte verloren gegangenes Vertrauen zurück bringen. Und es wäre ein großes Signal an die Gesellschaft, dass wir Bauern erwachsen und bereit sind, uns um unsere Probleme selbst zu kümmern ohne ständig nach dem Staat zu rufen! Agieren statt reagieren ist immer die bessere Option! Zuhause im Betrieb UND draußen im Markt!

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