Molkereiwirtschaft

Gewinnsprung bei Fonterra

Fonterra vervierfacht Gewinn und senkt Schulden. Unklar seien bislang die Auswirkungen, die die Coronakrise mit sich bringe.

Neuseelands Milchgigant Fonterra hat positive Zahlen für die erste Hälfte des noch bis zum 31. Juli laufenden Geschäftsjahres 2019/20 vermeldet. So konnte das milchverarbeitende Unternehmen den normalisierten Gewinn nach Steuern von 72 Mio. NZ$ (39 Mio. €) auf 293 Mio. NZ$ (158 Mio. €) vervierfachen. Die Schulden des Molkereikonzerns sanken im Vergleich zur Vorjahresperiode um 21 % auf 5,8 Mrd. NZ$ (3,1 Mrd. €). Dabei halfen allerdings auch Verkäufe von Tochterunternehmen oder Beteiligungen.

Unser Ergebnis war im ersten Halbjahr gut, aber es besteht kein Zweifel daran, dass wir im zweiten Halbjahr eine Reihe von Risiken haben, die außerhalb unserer Kontrolle liegen. - Miles Hurrel

Zu den Risiken zählte der Fonterra Geschäftsführer insbesondere die potenziellen Auswirkungen des Coronavirus auf die weltweite Nachfrage, aber auch die anhaltend trockenen Wetterbedingungen in Neuseeland.

Fonterra hält jedoch weiter an seiner Milchpreisprognose für die Saison 2019/20 von 7,00 NZ$ (3,78 €) bis 7,60 NZ$ (4,11 €) für das Kilogramm Milchfeststoff fest. Auch die angestrebte Vergütung von Genossenschaftsanteilen bleibt mit einer Spanne von 15 NZCent (8,1 Eurocent) bis 25 NZCent (13,5 Eurocent) je Kilogramm Milchfeststoff unverändert. AgE

Umrechnungskurs: 1 $ = 0,8963 €; 1 NZ$ = 0,5406 €

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