Heusmann blickt auf „herausforderndes“ und „spannendes“ Jahr zurück

Um die Milchwirtschaft im Spannungsfeld zwischen Marktrisiken, steigenden Anforderungen und extremen Wetterkapriolen ging es auf der Mitgliederversammlung der Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen e.V. (LVN).

Um die Milchwirtschaft im Spannungsfeld zwischen Marktrisiken, steigenden Anforderungen und extremen Wetterkapriolen ging es auf der Mitgliederversammlung der Landesvereinigung der Milchwirtschaft Niedersachsen e.V. (LVN).

Die Herausforderungen für die Milchwirtschaft werden zunehmend komplexer. Strategien und Konzepte müssen mittlerweile fachübergreifend entwickelt werden. Hierbei ist darauf zu achten, dass die Branche die Akzeptanz und die Wettbewerbsfähigkeit erhält, indem sie sich aktiv in die Diskussion einbringt. Ziel der Branche muss es weiter sein, Entwicklungen und Prozesse aktiv mitzugestalten. Das berichtet die LVN und verweist auf ihre Mitgliederversammlung, auf der der Vorstand und die Geschäftsführung über Maßnahmen, Initiativen und Aktionen, mit denen sie dieses Ziel erreichen wollen, berichtete. Dazu kamen rund 110 Gäste aus Politik und Wirtschaft, darunter zahlreiche Vertreter der 19 LVN-Mitgliedsorganisationen, zu denen Bauern-, Molkerei- und Gewerkschafts- sowie Verbraucherverbände gehören. Die Versammlung fand am Donnerstag, 1. November, in Isernhagen im Hotel Hennies statt.

„Wir sind fast am Ende eines spannenden und herausfordernden Jahres 2018. Spannend, aber eher im Sinne von nervenaufreibend machten das Jahr die Wetterkapriolen, die uns von einem Extrem ins Nächste jagten“, beginnt der Vorstandsvorsitzende, Jan Heusmann, seine Rede. Die Milchwirtschaft und die gesamte Landwirtschaft müssen sich einerseits Marktrisiken und andererseits steigenden Anforderungen an eine nachhaltige Prozessqualität stellen, betonte Heusmann daraufhin. Die extremen Witterungen, die aus seiner Sicht längst keinen regionalen Ursprung mehr haben, stellt er in den Vordergrund: „Klimaveränderungen sind ein Ergebnis globaler Entwicklungen. Die Probleme liegen heute vielschichtiger und können nur gelöst werden, wenn die Bereitschaft da ist, sektor- und fachübergreifend konstruktiv zusammen zu arbeiten. Eine der größten Herausforderungen der Zukunft wird es sein, dass eine Strategie entwickelt wird, Zielkonflikte zu überwinden. Dies kann nur erreicht werden, wenn Bereitschaft vorhanden ist, kurzfristige eigene Interessen zurückzustellen, um langfristige gemeinsame Ziele erreichen zu wollen.“

Im Bereich Öffentlichkeitsarbeit schätzt der stellvertretende Vorsitzende, Herbert Heyen, die  „praxisnah“ entwickelten Kommunikations- und Öffentlichkeitskonzepte der LVN: „Mit zahlreichen Materialien für Hofbesuche von z.B. Schulklassen, aber auch mit Maßnahmen wie ‚Ich bin Milchbauer. ... frag mich doch!‘, dem Milchlandpreis mit der Goldenen Olga oder dem Videoportal My KuhTube erhalten wir vielfältige Unterstützung. Sowohl on- und offline erzielt die Landesvereinigung damit eine Vielzahl an positiven Begegnungen und Berichten.“

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Artikel geschrieben von

Patrick Liste

Redakteur Rinderhaltung

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