Hogan: “Milchbauern müssen sich mit Marktsignalen auseinandersetzen“

Der EU-Agrarkommissar Phil Hogan fordert die Milchproduzenten auf, sich mehr mit den Marktsignalen auseinanderzusetzen. Der Suche nach alternativen Absatzmärkten blickt er positiv entgegen. Das erklärte er auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin.

Der EU-Agrarkommissar Phil Hogan fordert die Milchproduzenten auf, sich mehr mit den Marktsignalen auseinanderzusetzen. Der Suche nach alternativen Absatzmärkten blickt er positiv entgegen. Das erklärte er auf der Internationalen Grünen Woche (IGW) in Berlin.
 
Nach dem Ende der Quote seien gewisse Preisschwankungen zu erwarten und normal. Darauf müssten die Landwirte entsprechend reagieren. Er versprach für eine gewisse Konstanz zu sorgen und mit einer erweiterten geförderten Lagerhaltung einen gewissen Puffer vorzuhalten. Allerdings sollten die Milchbauern nicht vergessen, dass man sich am Markt orientieren müsse.
 
 Er zeige sich zudem zuversichtlich, dass die Suche nach alternativen Märkten erfolgreich sein werde. Er verwies hier unter anderem auf anstehende und laufende Verhandlungen zu Freihandelsabkommen mit mehreren asiatischen Ländern. Hogan hob außerdem die Einrichtung der EU-Milchmarktbeobachtungsstelle hervor, mit der man den Erzeugern eine Hilfe an die Hand geben wolle.
 

Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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