Milchmarkt

IG-Milchbarometer sinkt auf 33,4 Ct/kg

Das IG-Milchbarometer, das sich aus den Börsenkursen der nächsten zwölf Monate berechnet, sank im August um 0,1 Ct auf 33,3 Ct/kg Milch.

Grund für den leichten Abfall des Barometerwertes ist eine Preissenkung bei Magermilchpulver von -1,1 % bei einer Steigerung des Butterpreises von 0,3 %. Das berichtet der Deutsche Raiffeisenverband (DRV).

Die IG-Milchbarometerkurve zeigt, das die Markterwartungen bis zum Ende des Jahres bei Butter und Magermilchpulver schwächer sind, als noch vor zwei Monaten eingeschätzt. Das liegt an den sinkenden Exportpreisen für Butter aus der EU (-8,8 %) und den im Vergleich nur leicht steigenden Preisen für Magermilchpulver (+1,2 %). Unsicherheiten über internationale Handelsbeziehungen und den Ausgang des Brexit führen zu verhaltenen Preiseinschätzungen.

Das IG-Milchbarometer soll die Milcherzeuger bei der aktuellen Einschätzung der zukünftigen Marktsituation und bei deren Milchmengenplanung für die nächsten Monate unterstützen. Die Barometerwerte sind keine zukünftigen Milchpreise, sondern berechnete Werte, welche die Erwartungen der Marktteilnehmer an der Warenterminbörse EEX beim Terminhandel mit Butter und Magermilchpulver wiedergeben.

IGMilchbarometer in Ct/kg Standardmilch für die nächsten zwölf Monate auf Basis des ife Börsenmilchwertes EEX. (Bildquelle: ife Institut)

DBV: "Umweltministerin nicht zum Dialog mit den Bauern bereit"

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Artikel geschrieben von

Julia Hufelschulte

Redaktion Rind

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Diskussionen zum Artikel

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von Willy Toft

Diese Entwicklung wird uns nun schon 12 Monate suggeriert!

Wie beim Esels- Karren mit der verlockenden Möhre. Wir sind ganz gespannt, ob wir etwas mehr bekommen, runter geht stets schneller!

von Renke Renken

Mit diesem Milchbarometer

soll den Milchbauern scheinbar suggeriert werden, daß die Marktaussichten positiv sind in Richtung 2020, lassen wir uns mal überraschen

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