Milchmarkt

IG-Milchbarometer steigt auf 32,9 Cent

Ende Mai steigt das IG-Milchbarometer gegenüber dem Vormonat um 6,2 Cent auf 32,9 ct/kg Milch. Das ist die Folge von Preissteigerungen für Butter und Magermilchpulver an der Warenterminbörse EEX.

Die IG-Milchbarometerkurve hat sich im Mai wieder deutlich nach oben verschoben. Das Barometer ist ein Frühindikator der möglichen künftigen Entwicklung des Milchmarktes. Der Wert berechnet sich aus den Börsenkursen der zukünftigen zwölf Monate.

Die steigenden Erwartungen an die Milchpreisentwicklung hängen mit den weltweiten Lockerungen der Pandemie-Maßnahmen und der damit verbundenen steigenden Nachfrage zusammen. Auch die Logistikprobleme im internationalen Handel sind minimiert. Die Nachfrage im Foodservice in Europa steigt wieder und auch die Private Lagerhaltung trägt derzeit zur Stabilisierung bei. Dennoch sind die Rezessionsängste in die damit verbundene mittel- bis längerfristig schwächere Nachfrage nach Milchprodukten nicht verschwunden. Viele Marktbeobachter gehen deshalb nach wie vor hohen Marktunsicherheiten aus.

IG_Milchbarometer

Das Barometer stellt laufend veränderte Erwartungen für den Milchmarkt dar. Im Mai verbesserten sich die Erwartungen gegenüber April deutlich. (Bildquelle: ife Institut)

Das ife Institut in Kiel berechnet das IG-Milchbarometer im Auftrag der Interessengemeinschaft genossenschaftliche Milcherzeugung (IG Milch) und des Deutschen Raiffeisenverbandes. Die Preise sind definiert für Rohmilch ab Hof mit 3,4 % Eiweiß und 4 % Fett ohne Mehrwertsteuer. Die Werte berechnet das Institut aufgrund der Preise für Butter und Magermilchpulver an der EEX Börse in Leipzig. Es ist keine Prognose für zukünftige Milchauszahlungspreise, sondern soll der Markteinschätzung und Orientierung dienen.

Die Redaktion empfiehlt

Ende April sinkt das IG-Milchbarometer gegenüber dem Vormonat um 3,4 Cent auf 26,7 ct/kg Milch. Der Wert berechnet sich aus den Börsenkursen der zukünftigen zwölf Monate.


Diskussionen zum Artikel

von Steffen Hinrichs

Noch immer ca 20% unter Kostendeckung

Wie sollen wir dieses Loch jemals wieder rausbekommen ?!

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