Global Dairy Trade

Internationale Milchpreise steigen

Nach sinkenden Preisen seit Anfang August ist der Durchschnittspreis über alle Produkte und Zeiträume beim Global Dairy Trade diese Woche um 2 % auf 3,303 $/t gestiegen.

Der Global Dairy Trade-Preisindex stieg ebenfalls um 20 auf 1008 Punkte.

Nur die Preise für Kasein (-0,1 % auf 6.636 $/t) sind leicht gesunken. Für alle anderen verhandelten Produkte sind die Preise gestiegen: Laktose (+5,6 % auf 770 $/t), Vollmilchpulver (+1,9 % auf 3.133 $/t), Magermilchpulver (+3,4 % auf 2.599 $/t), Butter (+2,7 % auf 4.129 $/t), Cheddar (+0,4 % auf 3.846 $/t) und wasserfreies Milchfett (+0,6 % auf 5.030 $/t). Buttermilchpulver wurde nicht verhandelt.

Die gehandelte Menge lag mit 37.345 t unter dem Niveau der letzten Auktion (39.689 t).

Veränderung des Global Dairy Trade Preisindex seit April 2019. (Bildquelle: GDT)

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Artikel geschrieben von

Julia Hufelschulte

Redaktion Rind

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Diskussionen zum Artikel

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von Gerd Uken

Erst kommt die Milchpreise sind im August gefallen

Und jetzt kommt dann die positive Meldung..... Z.Zt. Stehen wir im Braker Hafen und demonstrieren gegen Mercosuabkommen..... Spontane Aktion um darüber nachzudenken ob wir Futtermittel importieren um Überschüsse zu exportieren

von Rudolf Rößle

Vorleistungen

es wäre doch schön, wenn top agrar auch die ständig steigenden Vorleistungen in einer Grafik gegenüberstellt. Steigende Betriebsmittel, Maschinenkosten, durchschnittlich steigende Pacht und Gebäudekosten. Da ist das Auf un Ab des GDT eher eine kleine Geldnummer auf den Betrieb heruntergebrochen.

von Willy Toft

Spielt das überhaupt noch eine Rolle hier?

Die meisten Milchmengen sind schon in Verträgen gebunden, so bekommen wir nie die höchsten Spitzen mit. Eher umgekehrt, wenn der Preis am Boden ist, wird alles dafür unternommen, dass es länger so bleibt! Das Produzieren unterhalb der Schmerzgrenze lässt nicht gerade Hoffnung aufkeimen, dass die Welt hier in Ordnung ist!

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