Käse-Bier-Tasting

Käse und Bier? Gönn dir!

Trotz ausgefallener und ungewöhnlicher Kombinationen harmonieren Käse und Bier gut zusammen. So lautete das Fazit des Online-Käse-Bier-Tastings von Milch NRW.

"Etwas ungewöhnlich ist die Kombi aus Käse und Bier ja schon", erklärte eine Teilnehmerin zu Beginn der Online-Veranstaltung. Das sei ein Grund mehr, sich auf das von der Landesvereinigung Milch NRW organisierte Tasting einzulassen. „In Nordrhein-Westfalen haben wir 45 kleine Hofkäsereien, die mit Leidenschaft und Handwerk eigene Produkte herstellen“, erklärte Dennis Gasper, der durch den Abend führte. Gasper ist Koch und gibt (online-) Kochkurse. Ziel der Veranstaltung war, regionale Produkte mehr ins Bewusstsein zu rücken.

Fünf Käse- und Biersorten

Fünf Käse- und Biersorten aus NRW standen zur Verköstigung bereit. Den Anfang machte ein cremig milder Gouda von Rainer Schmitz aus Much. Das Besondere dabei: Der Gouda ist aus Rohmilch hergestellt. „Das ist eher ungewöhnlich für Gouda“, erklärte Gasper und empfahl dazu ein helles Bier, in diesem Fall „Pale Ale“. „Helles Bier ist milder und hat eine geringere Hopfung“, wusste der Experte.

Weiter ging es mit Ziegenfrischkäse von der Käserei Konnen. Dazu empfahl Gasper ein „fruchtig, süßliches“ Weizenbier. Positiv überrascht zeigten sich insbesondere die Ziegenkäse-Skeptiker: „Der Käse schmeckt gar nicht ‚ziegig‘.“ Der Koch gab den Tipp, den Frischkäse als Topping zu Spaghetti mit Pinienkernen und Sardellen zu servieren.

Im Tasting folgten Rotschmierkäse mit Altbier und Ziegenschnittkäse mit Bockbier. Den Abschluss bildete Camembert. Dazu „reichte“ Gasper ein helles, untergärig gebrautes Pils. „Weichkäse harmonieren sehr gut zur Karamellnote eines Pils“, erklärte er.

Mehr davon!

Das Fazit der Teilnehmer: „Das Käse-Bier-Tasting muss wiederholt werden!“. Denn auf viele Kombinationen wäre man von selbst nie gekommen. Auch andere Personen aus dem Freundes- und Bekanntenkreis sollten die Geschmäcker erleben, waren sich alle einig.

Gasper hatte noch Tipps parat: Käse sollte man im Kühlschrank in Dosen lagern, damit es aufgrund der Sporen nicht zu Kreuzkontaminationen kommt. Außerdem sagte er: „Kauft regionale Produkte vom Erzeuger. Das ist klimafreundlich und stärkt die Region, die Erzeuger und die Wirtschaft vor Ort.“

Mehr Informationen zum NRW-Käse gibt es hier.


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