Video

Klimakiller Kuh?

Der Milchindustrieverband präsentiert ein Video, das die aktuelle Diskussion zur Klimabilanz der Kuh versachlichen soll.

Rinder und Kühe könnten kaum für einen menschengemachten Klimawandel verantwortlich sein. Es sei weder aus klimapolitischen noch aus anderen Gründen sinnvoll, die tief im kulturellen Erbe verankerte Symbiose zwischen Rinderzucht und Gesellschaft in Frage zu stellen, so das Fazit von Prof. Dr. Peer Ederer. Der Wissenschaftler untersuchte unter anderem, was ein Verzicht dieser Art der Tierhaltung bedeuten würde.

Ziel des vom Milchindustrieverbands (MIV) in Auftrag gegebenen 14-minütigen Films und der eigens dafür aufgesetzten Website ist, die aktuelle Diskussion zur Klimabilanz der Kuh zu versachlichen, heißt es in einer Pressemitteilung. "Wir freuen uns über lebhafte Diskussionen zu dem Thema", so Eckhard Heuser, Hauptgeschäftsführer des MIV.

Den Film und weitere Infos finden Sie hier.

Die Redaktion empfiehlt

Ansgar Lasar, Klimabeauftragter der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, erklärt im top agrar Interview, wie auch Rinderhalter ihre Klimabilanz verbessern können.


Diskussionen zum Artikel

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von Claus Mahnken

Das Video

Ich bin sehr erfreut ,daß endlich mal jemand die Wahrheit verbreitet.Unsere Klimaberater von der Landwirtschaftskammer sollten sich dieses Video mal anschauen, insbesonders Herr Laser

von Claus Mahnken

Methan und Kuh

Das Methan ( CH4 ist wie Co2 gasförmiger Kohlenstoff) welches die Kuh ausrülpst ,entsteht im Pansen durch den Stoffwechsel der Acheen ,eine uralte Mikrobenart. Was hat die Kuh mit dem Klima gemein.Den Kohlenstoff den die Acheen benötigen um Methan zu erzeugen holen diese sich aus der pflanzlichen Nahrung ,also Grassilage,Maissilage usw. die von den Rindern gefressen werden. Gras und Mais haben in der Wachstumsphase durch die Photosynthese der Atmosphäre CO2 entzogen also den CO2 Anteil (Klimagas) in der Atmosphäre gesengt . . Methan wird nach ca.9 Jahren in der Atmosphäre wieder zu CO2 und der dann durch die Photosynthese wieder in die Futterpflanzen eingebaut wird.Ein ewiger Kreisslauf.

von Josef Doll

Bin ich erst mal froh

Das im nächsten halben Jahr keine Wahlen sind. Jetzt durch das " Unwort " des Jahres haben sich die Klimaaktivisten unangreifbar gemacht . Nach O-Ton des Deutschlandfunks ist der Tropfen Milch in einer Tasse Tee schädlicher für das Klima als das kochen des Wassers , der Tee und dann die Milch und der Schuss Milch ist der Totenstoß des Klimas. Er , und die Hörer , die Glaubens ?Und das Video ……….

von Andreas Gerner

Ohne Rinder genauso.

Würde der Aufwuchs vom Grünland nicht durch die Kuh gehen, sondern mangels alternativer Verwendungsmöglichkeiten auf der Wiese verrotten, entstünde dabei genau die gleiche Menge an Methan. Bliebe bloß der Ausweg, das Gras in der BGA zu vergären. Aber Biogas wird ja politisch eher abgewürgt, als dass man es als Baustein der Lösung betrachtet und fördert.

von Albert Maier

@Steffek

Auf den Great Plains grasten nie Büffel, sondern Bisons....

von Gerhard Steffek

Wenn die Kuh -

schon so klimaschädlich wäre, was ist dann mit den ganzen Büffel und Gnuhherden in Afrika? In Amerika um 1800 grasten auf den Great Plains bis zu 30 Millionen Büffel. Ohne dem Menschen (zumindest dem Weißen, da erst der europäische Siedler die ganzen Herden vernichtete) wären diese noch heute da. Was wäre damit? Außerdem ist es eh nur eine billige Ablenkung. In Deutschland hat sich doch in den letzten Jahren die Rinderzahl eh reduziert. Zumindest die der Vierbeinigen, denn die der Zweibeinigen vermehrt sich weiterhin fleißig. Seit 2015 um ein paar Millionen und laut einem Bericht aus der Welt derzeit mit ca. 400.000 pro Jahr. Da sollen die paar Kühe was ausmachen? Eine wahrlich billige und windige Argumentation. Man könnte es ja auch noch auf die Welt hochrechnen. Seit 1950 hat sich die Weltbevölkerung von 2,5 auf über 7,5 Mrd. Menschen mehr als verdreifacht. Jedes Jahr kommen 80 Mio. hinzu (soviel wie Deutschland). In 12 Jahren ist das wieder eine Milliarde mehr. Wieviel Schaden richten da wohl noch die paar Rinder an?

von Albert Maier

So geht´s!

Der MIV zeigt wie´s geht. Der DBV istb zu so etwas ganz offensichtlich nicht in der Lage!

von Rudolf Rößle

Klimaschädlich ist

Milch von Süd nach Nordeuropa zu fahren und umgekehrt. Extensives Futter in den Savannen wird auch weniger Ausstoß bei der Kuh verursachen, da sie jedes Gramm Eiweiß und jedes Joule Energie zum Leben braucht. Grünland funktioniert nicht ohne Wiederkäuer und fördert das Insektenleben. Schade, dass die unterschiedlichen Ansichten der NOG,s nicht berücksichtigt wurden, warum diese so gegen Milchvieh sind. Wird so ein Film auch im KIKA ausgestrahlt?

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