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Komfortables Kuhbett: Tipps zur Einstreu in Liegeboxen

Die Einstreu in Liegeboxen muss gut durchdacht sein: Kühe sollen weich liegen, es darf keine Kuhlenbildung geben, und die Matratze sollte trocken sein.

Der Liegebelag ist für die Tiergesundheit von Milchkühen wichtig. Er sollte sich an die Körperform anpassen. Nur so verteilt sich der Druck des Körpergewichtes von den vorstehenden Knochenpunkten wie Hüfthöckern, Karpal- und Tarsalgelenken auf die gesamte Liegefläche.

Verteilt sich im Liegen das Körpergewicht relativ gleichmäßig über die Kontaktpunkte des Körpers mit der Unterlage, fokussiert sich dieser Druck beim Aufstehen auf die Karpalgelenke, und etwa ein Drittel des Körpergewichtes wirkt auf diese relativ kleine Fläche ein.

Bei Hochboxen ist für die leicht geneigte Liegefläche eine nachgiebige Matte zu empfehlen. Verschiedene Tests zeigen, dass die Tiere nachgiebige Matten mit einer Dicke von 10 bis 50 mm gegenüber reinen Gummimatten oder gar Betonboden bevorzugen. Die Beläge sollten 2 cm nachgeben. Das erfüllen in der Regel erst die dickeren Matten. Probleme bereitet aber die Haltbarkeit (bis zu drei Jahren). Die Matten liegen sich mit der Zeit aus.

Außerdem sollten die Beläge gut isolieren. Stellt man sich in Hausschuhen für 10 min auf die Liegebox, darf man auch im Winter keine kalten Füße von unten bekommen. Schrauben oder Ähnliches zum Befestigen der Matten sollten versenkbar sein.

Hochboxen einstreuen

Zusätzliche Einstreu ist auf Hochboxen unerlässlich, um Kot- und Urinreste zu binden. Strohhäcksel (am besten), aber auch Langstroh sind möglich. Bei Sägespänen müssen Harthölzer oder Beschichtungsreste gemieden werden.

Gleich, welche Einstreu Verwendung findet: Sie muss die Selbstreinigung der Spaltenböden beziehungsweise die Funktion von Schiebern auf Spalten- und planbefestigten Böden gewährleisten. Gerade Langstroh kann nur bei vorhandenem Abwurfschacht aus den...

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