Live-Report vom Hof

Journalisten haben drei Kühe 30 Tage mit Sensoren ausgestattet und live berichtet. Das Projekt „Superkühe“ im Auftrag des WDR lief im Internet, TV und Radio. Was ist das Fazit? Hallo, ich bin Celia. Heute zeige ich euch, wie Kälber eine Ohrmarke bekommen“, sagt die Journalistin und filmt sich dabei mit dem Smartphone.

Journalisten haben drei Kühe 30 Tage mit Sensoren ausgestattet und live berichtet. Das Projekt „Superkühe“ im Auftrag des WDR lief im Internet, TV und Radio. Was ist das Fazit?

Hallo, ich bin Celia. Heute zeige ich euch, wie Kälber eine Ohrmarke bekommen“, sagt die Journalistin und filmt sich dabei mit dem Smartphone. Sie steht auf einem der drei Betriebe für das Projekt „Superkühe“ und berichtet live über den Alltag der Milchproduktion. Die Reporter kommen aus Berlin oder Köln und hatten bisher wenig mit Landwirtschaft zu tun. Ihr Ziel: Anderen Stadtkindern zeigen, wie Milchproduktion aussieht. Dabei ließen sie die Kühe selbst sprechen, mithilfe von Sensoren.

Sensor-Story:

Für das Projekt wählten die Journalisten exemplarisch drei Kühe von drei Betrieben aus: Uschi vom Biobetrieb (75 Kühe), Emma vom Familienbetrieb  (120 Kühe)  und Connie vom Großhof (750 Kühe). Diese Kühe statteten sie mit Sensoren aus: Pansen-Bolus und Pedometer zeigten Körpertemperatur, Pansen-pH-Wert oder Aktivität an.
Die Daten der Kühe landeten auf der Homepage des Projektes. Darüber hinaus wandelte eine Software diese Infos automatisch in ein Online-Tagebuch um. Die Informationen dazu hatten die Journalisten monatelang recherchiert und in Textbausteinen formuliert. „Diese sogenannte bot-gestützte Programmierung war das Aufwendigste am Projekt“, sagt Produzent Marcus Pfeil.
Die Zuschauer konnten auch mit den Kühen chatten. Ein „Chatbot“ generierte dazu automatische Antworten und verschickte täglich Updates der Sensor-Daten. Das nutzten über 4 000 Personen.
Neben den Sensoren berichtete jeweils ein Reporter vom Hof. Sie fotografierten und filmten alles – vom Wassersaufen bis zum Enthornen. Außerdem  sprachen sie mit Wissenschaftlern und Beratern. In kurzen Videos beantworteten die Experten Fragen rund um Fütterung, Milchqualität und Gesundheit. Das Projekt ließ sich der WDR rund 250 000 € kosten. Rund 20 Journalisten und Programmierer waren beteiligt.

Hitzige Diskussionen: ´

Die Superkühe verfolgten viele Zuschauer: 400 000 Besucher auf der Webseite, 12 000 Fans auf Facebook und einzelne...

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