Lager zu 99 % verkauft

Magermilchpulver: Nur noch 4.000 t in der Intervention

Heute hat die EU-Kommission nochmals 18.514 t Magermilchpulver aus der Intervention verkauft. Agrarkommissar Hogan ist sehr zufrieden.

Von den öffentlichen Vorräten an Magermilchpulver sind 99 % verkauft: Von den ursprünglich rund 380.000 t Magermilchpulver hat die EU-Kommission heute nochmals 18.514 t verkauft. Damit verbleiben nur noch ca. 4.000 t bzw. 1 % des in der öffentlichen Intervention. Der Mindestverkaufspreis lag heute bei 1.585 €/Tonne, bei der letzten Ausschreibung am 10. Januar 2019 lag er bei 1.554 €/Tonne.

Der Deutsche Bauernverband weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass der Preis für frisches Magermilchpulver in Lebensmittelqualität im November 2018 noch bei ca. 1.600 €/Tonne gelegen hätte. Diese Woche liege die Notierung an der Butter- und Käsebörse in Kempten bei 1.930 €/Tonne.

Hogan: Intervention ist wirksames Instrument

In einer Pressemitteilung zeigt sich EU-Agrarkommissar Phil Hogan zufrieden: "Mein Ziel war stets, die öffentliche Interventionen als Maßnahme zum Schutz der Einkommen der Landwirte zu nutzen. Deshalb haben wir in den letzten drei Jahren den Forderungen widerstanden, Bestände auf verschiedene Weise abzubauen oder sie einfach zu vernichten. Keine dieser Optionen hätte das Ergebnis erreicht, was wir jetzt erreicht haben. Wir haben sichergestellt, dass nicht nur die Einkommen der europäischen Milcherzeuger geschützt wurden, sondern auch die Interessen des europäischen Steuerzahlers. Die öffentliche Intervention von Magermilchpulver hat bewiesen, dass sie ein wirksames Instrument ist - insbesondere, wenn es verantwortungsbewusst und wirksam eingesetzt wird. Es ist ein klares Bekenntnis der Europäischen Kommission, die europäischen Landwirte zu unterstützen, wenn die Umstände es erfordern. Das zeigt auch, dass die Gemeinsame Agrarpolitik im Falle einer Marktstörung ein wirksames Sicherheitsnetz enthält."

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Artikel geschrieben von

Patrick Liste

Redakteur Rinderhaltung

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Diskussionen zum Artikel

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von Martin Siekerkotte

Keine intervention

Schadet den Milch Bauern wenn uns geholfen werden soll dan darf diese Milch garnicht produziert werden nicht vergessen Artikel 148umsetzen

von Gerd Uken

Zusatz

Bei der Milchkrise davor hat die EU beim Abverkauf gutes Geld damit verdient - diesmal verdienen andere daran......., Ich kann nämlich nicht glauben das es schon ganz verschwunden ist bis auf die Säcke die von Mäusen angeknabbert wurden-:(

von Gerd Uken

Das Sicherheitsnetz

Hat in sondern funktioniert das es uns Milchbauern seit Einlagerung jährlich 300!Mio € an Milchgeld gekostet hat Phil Hogan hat 159 Mio an EU Geld versenkt - aber man muss das ganze auch verkaufen können. Warum verliert keiner ein Wort darüber außer die Niederländer? Man hätte die Landwirte auch anders unterstützen können Marktverantwortungsprogramm?!

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