Aus der Forschung

Massentierhaltung aus Sicht der Gesellschaft

Welche Assoziationen löst der Begriff „Massentierhaltung“ aus? Und wie hat sich diese Wahrnehmung in den letzten 10 Jahren verändert? Das hat eine aktuelle Studie analysiert.

Im Rahmen des Webinars „Massentierhaltung aus Sicht der Gesellschaft in den Jahren 2011 und 2021“ präsentierten Forschende der Universität Göttingen die Ergebnisse der gleichnamigen Studie. Mit dabei waren die verantwortlichen Wissenschaftler Prof. Dr. Achim Spiller, Dr. Gesa Busch und Dr. Sarah Kühl vom Department für Agrarökonomie und Rurale Entwicklung.

Anlass für die Studie: „Massentierhaltung“ gilt häufig als ein Synonym für wenig tiergerechte Haltungssysteme in großen Beständen. Bereits 2011 untersuchte ein Team der Universität Göttingen, welche Assoziationen dieser Begriff in der Bevölkerung konkret auslöst. Jetzt, 10 Jahre später, wiederholten die Wissenschaftler Teile der Studie.

Ist klein immer fein?

Die sogenannte „Small is beautiful“- Hypothese, also die Relation zwischen Betriebsgröße und Nachhaltigkeitsaspekten, lasse sich aus wissenschaftlicher Sicht nicht bestätigen, erklärte Prof. Spiller. Relevant seien eher Haltungssysteme und das Management. Dennoch präferierten über 70% der Befragten in 2021 Lebensmittel von kleineren Betrieben. Auch...


Mehr zu dem Thema