Mehr Milch auf dem EU-Markt

In der EU wurden 1,5 Mio. t mehr Milch im ersten Halbjahr von 2011 angeliefert. Die Molkereien können damit einen Milchmengenanstieg um 2,2% im Vergleich zum Vorjahr aufweisen. Das meldet die Zentrale Milchmarkt Berichterstattung (ZMB). Länder wie das Baltikum, Deutschland, Irland, England, Polen, Österreich, Spanien und vor allem Frankreich haben mit einer Mengensteigerung dazu beigetragen.

In der EU wurden im ersten Halbjahr 2011 rund 1,5 Mio. t mehr Milch angeliefert.
Die Molkereien verbuchen damit einen Anstieg der Milchmenge um 2,2% im Vergleich zum Vorjahr. Das meldet die Zentrale Milchmarkt Berichterstattung (ZMB).

Länder wie Deutschland, Irland, England, Polen, Österreich, Spanien, das Baltikum und vor allem Frankreich haben zu dieser Mengensteigerung beigetragen. Allein die französischen Milcherzeuger haben gegenüber dem Vorjahr rund 635 000 t  mehr Milch angeliefert. Mit dem zweitgrößten Plus folgen die deutschen Milchbauern mit 378 000 t Milch.

Einige Länder verzeichnen aber auch Rückgänge in der Milchanlieferung. Rumänien, Bulgarien und Schweden kämpfen mit einem kontinuierlichen Abwärtstrend der Milchmenge seit einigen Jahren. In Finnland ist der Trend mit einer kurzen Unterbrechung in den beiden Vorjahren ebenfalls rückläufig. Für Italien weist Eurostat ebenfalls Rückgänge von 85 000 t Milch auf.

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