Milch-Güteverordnung

Milch-Güteverordnung verzögert sich weiter

Die Novellierung der Milch-Güteverordnung zieht sich weiter hin, obwohl sie sich bereits auf der Zielgeraden befand. Insider glauben, dass mittlerweile sogar das Jahr 2020 wackelt.

Das jahrelange Warten der Milchbranche auf eine neue Milchgüteverordnung geht weiter. Aufgrund der bis Ende September beim BMEL eingegangenen Anhörungsergebnisse aus den Ressorts und den Ländern zieht sich die Novellierung weiter hin, schreibt der Verband der Milcherzeuger in Bayern (VMB) in seinem neuesten Newsletter.

Das BMEL plane für Ende 2019 ein erneutes Bund-Ländertreffen, d.h. ein Treffen zwischen dem Milchreferat im BMEL und den Milchreferenten der Landwirtschaftsministerien. Danach muss der überarbeitete Entwurf erneut in die Ressorts-, Länder- und Verbändeanhörung. "Was das für den Zeitplan der Umsetzung und das In-Kraft-Treten der neuen Verordnung bedeutet: Jetzt wackelt auch das Jahr 2020." schreibt der VMB.

Was inhaltlich an der Milch-Güteverordnung im Detail geändert werden soll, finden Sie hier: https://www.topagrar.com/rind/news/neue-milch-gueteverordnung-doch-erst-2020-11823410.html

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Artikel geschrieben von

Silvia Lehnert

Redakteurin SÜDPLUS

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Diskussionen zum Artikel

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von Susanne Kaiser

Rohstoff muss günstig bleiben !!!

Super, das lesen die Molkereien und der MIV gerne - immer schön beim Umrechnungsfaktor 1,02 bleiben. Komisch, die Umstellung vom Basisfettgehalt von 3,7% auf 4,0 % ging viel schneller und unkomplizierter, quasi über Nacht...... Ein Schelm, der Böses dabei denkt

von Karl-Heinz Mohrmann

Ein weiteres Jahr ein günstiger Umrechnungsfaktor für die Molkereien. Schämen sollten Sie sich das Sie nicht von selber sofort auf den korrekten Umrechnungsfaktor umstellen

von Gerd Uken

Wer anderer Meinung ist möchte das

Doch mal da legen. Ich wundere mich ja auch immer das beim LTO Milchpreis der Vergleichspreis mit 4,2 Fett angegeben wird so wie in Süddeutschland üblich. Man Nacht alles um es schwer zu machen für einen Vergleich,!

von Gerd Uken

War nicht anders

Zu erwarten- nichts zu verändern hat auch ja Vorteile...... Denn sonst müsste man ja den Umrechnungsfaktor endlich angleichen

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