Milchtrends

Milchbranche: Es bewegt sich was

Die Milchindustrie sollte sich weiter auf Nachhaltigkeit und die gesellschaftlichen Anforderungen fokussieren. Ein Rück- und Ausblick von Forschern der Uni Göttingen und des Thünen-Instituts.

Die Molkereibranche befindet sich im Umbruch. Das geht aus einem Bericht von Milchtrends.de hervor. Beispielsweise seien die Handelsbeziehungen zwischen EU und Großbritannien auch nach dem Brexit noch unklar. Das Thema Nachhaltigkeit sei spätestens seit den „Fridays for Future“-Demonstrationen sehr präsent, was auch die Milchwirtschaft vor große Herausforderungen stelle. Laut den Autoren trage die Milchbranche aus mehreren Gründen zum Klimawandel bei.

Nachhaltigkeit großes Thema

Die Auseinandersetzung mit dem Thema Nachhaltigkeit treffe sowohl die Milcherzeuger als auch die Milchverarbeitung. Mit der Einführung der Sektorstrategie 2030 sowie dem neuen QM-Standard 2020 sei das Thema so gut wie bei allen Molkereien präsent.

Zusätzlich zu Nachhaltigkeitsprogrammen für die Erzeuger oder zu neuen umweltschonenden Verpackungen folgten einige private Molkereien dem Trend der alternativen Milchprodukte. Es sei davon auszugehen, dass sich dieser Trend weiter fortsetzt.

Leichter Umsatzrückgang

Dem Bericht zufolge ist die Milchwirtschaft mit einem Gesamtumsatz von 27,1 Mrd. € im Jahr 2018 nach wie vor die zweitgrößte Branche der deutschen Ernährungsindustrie. Allerdings sei im Vergleich zu 2017 ein leichter Umsatzrückgang zu verzeichnen gewesen. Der Umsatz habe 2017 noch bei 27,86 Mrd. € gelegen.

Den vollständigen Bericht finden Sie hier.

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Diskussionen zum Artikel

von Gerd Uken

Die Molkereien bedienen sich einfach

Woanders mit Rohmilch sonst wären keine 2 Mrd kg aus anderen EU Ländern hier verarbeitet worden- damit steuert man den inländischen Markt.

von Willy Toft

Es geht nur mit Lieferverträge, über Menge und Preis!!

Und wenn es nicht geht, müssen wir alle die Milch bündeln, und dann einen auskömmlichen Preis verlangen!!!

von Renke Renken

Was

bewegt sich denn ???, offensichtlich nichts, was für die Milchbauern sich als Vorteil herausstellen könnte

von Steffen Hinrichs

Es bewegt sich nicht's für den Erzeuger

Er bleibt Restgeldempfänger ! Zum Beispiel hat man den Umrechnungfaktor auch noch nicht angeglichen, aber beim QM schon mehrmals vom Erzeuger nachgefordert !!!

von Detmar Kleensang

Fokus auf Nachhaltigkeit

und gesellschaftliche Anforderungen sind ja schön und gut. Nur wie umsetzen? Wenn ich als Landwirt Gentechnik-freie Futtermittel kaufen will heißt es von den Mühlen "Ham wir nich, nimm was du kriegen kannst". Für Gesellschaft und Kunden darf das so natürlich nicht funktionieren. ... mehr anzeigen

von Gerd Uken

Wenn ich die Werbung für Hafermilch schon sehr

Und unsere Molkereien da auch noch mitspielen bei der ganzen Veganwelle. Den Rohmilch Erzeuger aber immer schön klein halten. QM ist ein schönes Wort aber bringt für uns keinen Mehrwert -der Pizza ist es egal ob sie QM zertifizierten Käse drauf hat oder aus Osteuropa.

von Josef Doll

Wein aus neuen Schläuchen

Solange ich dem ganzen nur einen andern Namen gebe(n) muss) am besten den WWF, Nabu,..... mit ins Boot hole ( kleiner Obolus ist da doch selbstverständlich man hat ja auch Arbeit , es ist ja für ein höheres Ziel, man kann sich gut FÜHLEN ) und der das ganze auch noch absegnet ist das ... mehr anzeigen

von Gerd Schuette

Nachhaltigkeit kostet...

... und wer darf diese Kosten stemmen? Darüber steht nichts drin in dem Rück- und Ausblick.

von Renke Renken

Diese Scheinheiligkeit

wird langsam unerträglich. In D fordert man von den Landwirten nachhaltige Produktion, aber fliegen und kreuzfahren tut das deutsche Volk gerne mit Wachstumsraten, Autofahren wird auch immer mehr . Bekleidung aus Pakistan und Bangla Desh muß nur schick sein und kostengünstig, ... mehr anzeigen

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