Milchmarkt: Weitere Krisen-Instrumente nötig?

Der neue Milchbericht der EU-Kommission dürfte die Diskussion über weitere Marktregularien am Milchmarkt befeuern.

Der neue Milchbericht der EU-Kommission dürfte die Diskussion über weitere Marktregularien am Milchmarkt befeuern.

Die Kommission lobt zwar die damals getroffenen eigenen Maßnahmen zur Umsetzung des Milchpakets. Es sei aber noch zu früh, um zu beurteilen, ob sich das Milchpaket erheblich auf den Milchsektor in benachteiligten Regionen ausgewirkt hat. Zudem ist sich die Kommission unsicher, ob der derzeitige EU-Rechtsrahmen ausreichend ist, um extreme Preisvolatilität und Marktkrisen nach dem Auslaufen der Milchquoten im Jahr 2015 zu bewältigen. Wichtig sei vor allem, die Milcherzeugung flächendeckend sicherzustellen und eine extreme Konzentration in Gunstlagen zu vermeiden.

Die Kommission erwähnt in dem Bericht außerdem, dass es verschiedene Vorschläge gab, die neue Milchmarkt-Beobachtungsstelle zu erweitern und um verfügbare Instrumente auszubauen. Deshalb will sie prüfen, ob zusätzliche Maßnahmen notwendig sind, um Krisensituation und Marktschwankungen zu bewältigen. Zudem sei eine weitere Analyse nötig, wie sich der EU-Milchsektor effektiv stützen und die Wettbewerbsfähigkeit verbessern lässt.

Am 16. Juni erhalten Ministerrat und Europäisches Parlament den Milchbericht.

Den kompletten Bericht finden Sie

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