DBV-Fachforum Milch

Milchwirtschaft: „In der Schwierigkeit liegt die Möglichkeit“

Zum Thema „2030: Milch trifft Zukunft“ hatte der Deutsche Bauernverband im Rahmen der Grünen Woche zum digitalen Fachforum Milch eingeladen. Das Fazit: Die Herausforderungen steigen weiter.

„Bei zunehmend steigenden Kosten reicht ein Milchpreis von 32 bis 33 Cent bei Weitem nicht mehr aus“, brachte es Peter Manderfeld, Milchviehhalter und Vorstandsvorsitzender von Hochwald auf den Punkt bei dem Online-Fachforum Milch des Deutschen Bauernverbands (DBV). Aufgrund der sich ändernden Ernährungsgewohnheiten erwartet er zukünftig noch mehr Druck auf die Preise. „Die Nachfrage nach Milchalternativen steigt, dagegen sinkt der Milchabsatz“, so Manderfelds Beobachtung.

Gleichzeitig sei nicht davon auszugehen, dass die produzierte Milchmenge abnimmt. Er erwartet, dass Milcherzeuger sich 2030 (noch) mehr mit Tierwohlthemen, Klimaschutz, Diversifizierung, Innovation, Energieerzeugung und Digitalisierung befassen werden. „Ich sehe uns Landwirte zukünftig als eine Art ‚Dienstleister der Gesellschaft‘“, so Manderfeld. Er zeigte sich dennoch optimistisch: „In der Schwierigkeit liegt die Möglichkeit.“

Anbindehaltung bis zur Rente

Auch Christine Singer, Kreisbäuerin vom BBV-Kreisverband Garmisch-Patenkirchen blickt trotz aller Herausforderungen positiv in die Zukunft. „2030 haben wir viele super ausgebildete Landwirte, die den Berufsstand mit Stolz präsentieren werden“, erklärte sie. Außerdem erwartet sie, dass es mehr weibliche Betriebsleiterinnen geben wird. „Das wird der Branche gut...


Diskussionen zum Artikel

von Martin Siekerkotte

Schmal

ist über er soll mit seinen Aufwandsentschädigungen glücklich werden dafür soll er den Mund halten

von Gerd Mersmann

Gut ausgbildet

Liebe Frau Singer Wir haben auch jetzt schon sehr viele Top ausgebildete Landwirte.Wenn wir bis 2030 warten wollen,werden es wahrscheinlich nicht mehr VIELE sein.

von Steffen Hinrichs

Herr Schmal ,wer hat denn unsere Standarts und Kosten erhöht und schießt uns aus dem Wettbewerb !?

Der DBV hat uns den Wettbewerb verteuert und schafft es auch nicht durch der Sektorstrategie 2030 zu vernünftigen kostendeckenden Preisen für uns Bauern .

von Gerd Uken

Wie muss man das verstehen?

Beim Milchpreis liegt es doch an den 70% Genossenschaften ihre Produkte zu verkaufen. Wenn man aber so wie beim Leuchtturm Folienkäse produziert der für 2,90 kg geht dann ist da keine Wertschöpfung..... QM und Tierwohl - ba denn die Geister die ich rief werd ich nicht mehr los, da ... mehr anzeigen

von Günter Schanné

Ganzjährige Anbindehaltung hat sich erledigt,

weil sie das Tierschutzgesetz in § 2 Nr.1 und 2 und die EGRL 98/58 des Rates der Kommission in Art. 4 i.V. m. Nr. 7 der Anl. verletzt. Da braucht es keine Tierrechtsaktivisten. Es gibt bereits die Tierschutzleitlinie zur Milchkuhhaltung aus Niedersachsen, die auch im Freistaat Bayern gilt.

von Rudolf Rößle

Katharina Leyschulte

hat recht, wenn sie sagt die Ergebnisse müssen mit besseren Resultaten vertraglich festgehalten werden.

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