Moskau bekräftigt Import-Sperre für Milch aus Litauen

In Russland wird das Importverbot für Milch und Molkereierzeugnisse aus Litauen vorerst in Kraft bleiben. Dies teilte der Föderale Verbraucherschutzdienst (Rospotrebnadzor) mit, nannte zugleich aber auch die Voraussetzungen für eine Aufhebung der Sperren.

In Russland wird das Importverbot für Milch und Molkereierzeugnisse aus Litauen sowie für Produkte des wichtigen ukrainischen Süßwarenherstellers Roshen vorerst in Kraft bleiben. Dies teilte der Föderale Verbraucherschutzdienst (Rospotrebnadzor) mit, nannte zugleich aber auch die Voraussetzungen für eine Aufhebung der Sperren.

So wurde von der litauischen Seite die Beseitigung von Phthalatrückständen in Molkereiprodukten gefordert. Auch müssten Zutaten korrekt angegeben und die russischen Bestimmungen zur Lebensmittelkennzeichnung eingehalten werden. Ferner wünscht die Moskauer Behörde ins Russische übersetzte technische Begleitpapiere für die Exporterzeugnisse, zudem einen effizienteren Informationsaustausch im Falle von aufgedeckten Qualitätsmängeln.

Diese Anforderungen für die Marktwiederzulassung sind das Ergebnis eines Inspektionsbesuches von Rospotrebnadzor-Fachleuten in Litauen. Dabei hatte sich die Expertengruppe mit dem staatlichen System der Lebensmittel- und Qualitätsüberwachung in Litauens Milchwirtschaft auseinandergesetzt und auch einige Produzenten besucht, deren Erzeugnisse zuletzt beanstandet worden waren. (AgE)
 


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