Milch-Güteverordnung

Neue Milch-Güteverordnung doch erst 2020 Premium

Die Anhebung des Umrechnungsfaktors sowie ein erweitertes Antibiotikascreening sind nur zwei Neuerungen der Milch-Güteverordnung. Unklar ist, wann die Novellierung in Kraft tritt.

Es werde mit dem Titel „Verordnung zur Fortentwicklung des Rohmilchgüterechts“ nicht nur eine namentliche Änderung geben, sondern auch Neuerungen innerhalb der Struktur und Länge. Das berichtet der Milchindustrie-Verband in seinem Geschäftsbericht 2018/19. Beispielsweise komme nun die „vielfach vermisste“ Untersuchungsmethode von Laktose hinzu. Auch die Anhebung des Umrechnungsfaktors, eine angepasste Regelung zur Beprobung und Verrechnung von Teilmengen sowie ein Verweis auf die Empfehlung zur Sachkunde...

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Artikel geschrieben von

Kirsten Gierse-Westermeier

Redakteurin

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Diskussionen zum Artikel

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von Gerd Schuette

Unser Verband? Unsere Meiereien? Benehmen wir uns wie Eigentümer?

von Willy Toft

@Frank Schlake Auf den Tisch hauen können wir alle, wenn nichts mehr kommt!

Ich denke, das es Landwirte waren, die ihre Berufskollegen in die Positionen gehievt haben! Das ist ein Ehrenamt, was meistens neben der Betrieblichen Arbeit abkömmlich(?) mit erledigt wird! Einzelne Posten sind höher dotiert, aber gerade die bei den Meiereien, eben nicht! Deshalb müsste es für die Protagonisten doch ein Muss sein, sich für ordentliche Milchpreise einzusetzen! Ich kann nur hoffen, dass jeder seine Betriebswirtschaftlichen Hausaufgaben verrichtet hat, damit er/sie auch der Meierei mal seine Kostenkalkulation vorlegen kann. Ich höre nur stets, wir sind doch schon über 30 Cent, und erwider stets; damit haltet ihr die Milchbauern nicht bei der Stange, geschweige denn bei der Meierei. Die Molkeristen kennen ihre eigenen Kosten, und dürfen auch nichts zusetzen, denn dann wäre die Meierei schnell in Schieflage! Was mich tierisch aufregt ist, dass diese Herrschaften es nicht fertig bringen, den Handel mehr Geld aus den Rippen zu leiern! Hier ist ein ausgeglichener Markt, und alle tun so, als wären sie froh gerade noch die Milch so hier in Europa unter gebracht zu haben! Unsere Meiereien konkurieren im Markt miteinander, und alles auf unsere Kosten! Wir können unsere "Vertreter" nur ermutigen, immer wieder vorstellig zu werden und auch mal auf den Tisch zu hauen, denn wenn wir es alle machen sollen, könnte es im Desaster enden! Sachlich müssen die Bauernvertreter, die Meinung der Meierei- Mitglieder vortragen. Wenn da nur Kaffee getrunken wird, sind "unsere Vertreter" fehl am Platze!!

von Frank Schlake

@ Willy Toft

Wer sollte denn auf den Tisch hauen? Unser Verband hält doch beim Vorführen der Milcherzeuger das andere Ende des Führstricks in der Hand. Wieso sollten die sich für uns einsetzen? Viele unserer Vertreter sitzen doch schon in den Vorständen und Aufsichtsräten "unserer "Molkereien und die wenigsten wissen nach kurzer Zeit noch wessen Interessen Sie dort eigentlich vertreten sollten.

von Willy Toft

Neben überfälligen Richtlinien, werden schon wieder mehr Dokumentationen erwartet!

Unsere Großeltern würden sich im Grab umdrehen, was heute alles an der Produktion von "Lebensmitteln" hängt! Hauptsache Sachkunde- Nachweise, die anscheinend die Ausbildungen nicht mehr hergeben, die Zertifizierungen werden auch von den eingeführten Lebensmitteln hoffentlich mitgebracht, oder vielleicht eingekauft? Wir werden hier in DE nur noch vorgeführt, und keiner haut mal so richtig auf den Tisch!

von Gerd Uken

Wow der Umrechnungsfaktor

Soll geändert werden? Was hat man jetzt denn plötzlich?

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