Milchproduktion

NRW: Hochwald startet Bau einer Molkerei für 200 Mio. €

Am 17. Mai 2019 hat Hochwald offiziell mit dem Bau einer neuen Molkerei im Kreis Euskirchen begonnen. Die Fabrik für haltbare Milchprodukte soll bis Ende 2021 fertig sein, meldet das Unternehmen.

Die Genossenschaftsmolkerei Hochwald investiert 200 Mio. € in eine neue Molkerei zur Herstellung von haltbaren Milchprodukten im nordrhein-westfälischen Mechernich-Obergartzem. „Mit unserem Zukunftskonzept Hochwald 2020 stellen wir die Weichen für eine erfolgreiche

Weiterentwicklung unseres Unternehmens“, sagte der Geschäftsführer der Hochwald Foods GmbH, Detlef Latka. Nach Inbetriebnahme im Jahr 2021 sollen 250 Mitarbeiter am neuen Standort jährlich mehr als 800 Mio. l Milch verarbeiten. Die Rohmilch stamme von 1.250 der insgesamt 3.000 Hochwald-Genossenschaftsmitgliedern, die sich in dem Einzugsgebiet der neuen Molkerei befinden.

Ausschlaggebend für die Ansiedlung in Mechernich sei auch die direkte Anbindung an die Autobahn, die Nähe zu großen Ballungszentren und günstige Produktionsbedingungen. Die Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, Ursula Heinen-Esser, eröffnete die Baustelle gemeinsam mit dem Landrat des Kreises Euskirchen, Günter Rosenke, dem Bürgermeister der Stadt Mechernich, Dr. Hans-Peter Schick Milchpräsidenten des Bauernverbandes, Karsten Schmal sowie Vertretern von Hochwald.

Soviel Stickstoff und Phosphor gelangt aus Kläranlagen in Oberflächengewässer

Meldung verpasst? Wir verhindern, dass Sie nicht mitreden können. Tragen Sie sich jetzt für unseren Newsletter ein und wir benachrichtigen Sie über alle wichtigen Ereignisse rund um die Landwirtschaft.


Diskussionen zum Artikel

Kommentar schreiben

von Rudolf Rößle

Wettbewerbs

Fähigkeit der Molkerei steigt und die Milchpreise bleiben gleich. Einen Trost gibt es : Eine insolvente Molkerei kostet noch mehr Geld bzw. Milchgeld.

von Martin Schmidt

Es ist einfach an der Zeit

Auch für uns als Genossenschaftsmolkerei ist es an der Zeit ein modernes effizientes Werk zu bauen. Genau wie in unseren Ställen wird auch im Milchwerk der Faktor Mensch immer diffiziler, da ist Effizienz von Vorteil.

von Gerd Uken

Frage baut Arla jetzt den zweiten Turm

Oder doch nicht wegen Rohstoffmangel?? R F/C hatte 2015 das gleiche Problem die Umbauten waren nicht fertig, die Milchmenge nahm um 15% zu die Übermengen mussten im Werklohn oder über Spotmarkt verkauft werden. Ende der Geschichte Mengendrosselung wurde eingeführt und die wachstunswilligen Betriebe wanderten zu A Ware. Der Milchpreis knickte weg und auch die Rendite der Molkerei so schnell kann man sich verspekulieren. Aber jetzt sind sie wieder auf einem guten Weg so der Co.

von Willy Toft

Stillstand ist Rückstand, aber Überkapazitäten kostet das Geld der Bauern!

Nicht nur eine Meierei muss effektiv Rund laufen, die Betriebe sind auch auf jeden Cent angewiesen! Leider ist die Größe einer Meierei nicht für den Auszahlungspreis ausschlaggebend, sonst müsste es den Bauern bei den größten Meiereien doch besser gehen. Bevor investiert wird, sollte auch abgewogen werden, ob der Rohstoff für die Meierei sicher ist, bei zu niedrigen Auszahlungspreisen verliert der Milcherzeuger schnell die Lust!

von Gerd Uken

Und noch eine schöne neue Molketei

Bezahlt mit dem Milchgeld der Bauern....... Deren Marge stimmt

Diskutieren Sie mit

Tragen Sie mit Ihrem Beitrag zur Meinungsbildung zu diesem Artikel bei.

Sie müssen sich anmelden um Kommentare zu bewerten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen