Renault zieht Werbung zurück

Der Autohersteller Renault folgt der Aufforderung des Deutschen Bauernverbandes (DBV) und wird die Werbekampagne für Elektroautos beenden. Das Unternehmen hatte in seiner Werbung behauptet, die Emissionen einer Kuh seien für die Ozonschicht „etwa so schädlich wie ein Kleinwagen“.

Der Autohersteller Renault folgt der Aufforderung des Deutschen Bauernverbandes (DBV) und wird die Werbekampagne für Elektroautos beenden. Das Unternehmen hatte in seiner Werbung behauptet, die Emissionen einer Kuh seien für die Ozonschicht „etwa so schädlich wie ein Kleinwagen“.
 
Der Generalsektretär des DBV, Dr. Helmut Born, kritisierte die Formulierung als „völligen Fehlgriff“ und forderte einen Stopp der Anzeigenserie. Vorstandsmitglied bei Renault Deutschland, Patrick Fourniol, teilte Born jetzt in einem Schreiben mit, dass die Werbekampagne abgesetzt wird. Renault ist damit nach Mercedes Benz bereits der zweite Autokonzern, der seine Werbeaussagen nach Kritik des DBV korrigiert. Die Stuttgarter hatten für ihre neue M-Klasse mit dem Slogan „Mehr als 200 Pferde und weniger Emissionen als eine Kuh” geworben, die Anzeigenserie dann aber zurückgezogen. (AgE)
 


Mehr zum Thema:

Schon wieder Autowerbung mit Kuh-Vergleich (20.03.2012)
Werbekampagne verärgert Bauern: Weniger Emissionen als eine Kuh? (27.12.2011)


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