Bayernland verkauft Schmelzkäsewerk an Schreiber & Rupp

Die Molkereigenossenschaft Bayernland eG hat das Schmelzkäsewerk in Lindenberg im Allgäu verkauft. Neuer Eigentümer ist seit dem 1.April die Schreiber & Rupp GmbH mit Sitz im österreichischen Hörbranz, das meldet die Allgäuer Zeitung. Im vergangenen Jahr wurden in Lindenberg ca. 12000 Tonnen Schmelzkäse produziert, damit gehört Lindenberg zu den größten Schmelzkäsewerken Europas.

Die Molkereigenossenschaft Bayernland eG hat das Schmelzkäsewerk in Lindenberg im Allgäu verkauft. Neuer Eigentümer ist seit dem 1.April die Schreiber & Rupp GmbH mit Sitz im österreichischen Hörbranz, das meldet die Allgäuer Zeitung. Im vergangenen Jahr wurden in Lindenberg ca. 12000 Tonnen Schmelzkäse produziert, damit gehört Lindenberg zu den größten Schmelzkäsewerken Europas.

Dennoch trennt sich Bayernland von seiner Schmelzkäsesparte. Der Grund: Künftig will sich die Genossenschaft ganz auf die Produktion von Naturkäse und Butter konzentrieren. Laut Gerhard Meier, Hauptgeschäftsführer der Bayernland eG, sei der Markt für Schmelzkäse etwas für Spezialisten. Mit Unternehmen wie Schreiber & Rupp könne man auf Dauer nicht mithalten. Das Unternehmen sei in der Schmelzkäsetechnologie deutlich weiter als Bayernland. Über den Kaufpreis ist nichts bekannt. Ursprünglich wollte die Bayernland eG gemeinsam mit Schreiber & Rupp eine Produktionsgesellschaft am Standort Lindenberg gründen.

Der US-Konzern Schreiber, weltweite Nummer eins auf dem Schmelzkäsemarkt, und die österreichische Rupp AG hatten 2010 das gemeinsame Unternehmen Schreiber und Rupp GmbH gegründet. Die Rupp AG gehört zu den größten Käseproduzenten in Österreich. (al)


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