Rinderschlachtung

Schlacht- und Transportfähigkeit richtig bewerten

Ist das Rind transportfähig oder nicht? Ein neuer Leitfaden soll für Landwirte, Tierärzte und Transporteure Klarheit schaffen. Diesen gibt es jetzt auch zum Herunterladen.

Es sind Einzelfälle, die mediale Aufmerksamkeit erringen und am Image der Branche kratzen: Bilder von lahmen Bullen oder festliegenden, kranken Kühen auf Tiertransportern.

Der Rindergesundheitsdienst Nordrhein-Westfalen (NRW), mehrere Landkreise in NRW und das Unternehmen Westfleisch haben zu dem Thema einen Leitfaden entwickelt, der die Landwirte genau dabei unterstützen soll. Das Prinzip des Leitfadens ist mit einem Ampelsystem bewusst einfach gehalten. Je ein Foto zeigt ein Rind in einem bestimmten körperlichen Zustand.

  • Ein grüner Smiley zeigt, dass das abgebildete Tier transportfähig ist.
  • Ein gelber Smiley mit einem Telefonsymbol weist darauf hin, vor dem Transport Rücksprache mit dem Hoftierarzt zu halten.
  • Ein roter Smiley bedeutet, das Tier gehört nicht auf den Anhänger.

Außerdem beschreibt der Leitfaden die Schlachtfähigkeit (Lebensmitteltauglichkeit) der Rinder. Nicht schlachtfähige Tiere verwertet der Schlachthof nicht und der Transport ist unnötig.

Hier können Sie den Leitfaden herunterladen.

Einen Beitrag zur Schlacht- und Transportfähigkeit von Rindern finden Sie in der aktuellen Ausgabe der top agrar 10/2019 auf Seite R24 oder hier.


Diskussionen zum Artikel

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von Willy Toft

Im Zweifelsfall stets zugunsten des Tieres entscheiden!

Bei den ganzen Vorkehrungen sind auch schnell die Kosten über den bezahlten Schlachtkörper angelangt, zumindest wenn es nur noch eine schlechte Verwertung gibt! So schwer es uns fällt, das Einschläfern wäre dann nur noch die "Alternative"!

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