Meilenstein

Schweiz erlaubt Hof- und Weidetötung Plus

Der Schweizer Bundesrat hat über die Zukunft der Hof- und Weidetötung abgestimmt. Sie wird jetzt ab dem 1. Juli 2020 in Kraft treten.

Ab Juli sind in der Schweiz die "Hoftötung" und die "Weidetötung" zur Fleischgewinnung möglich. Die Tötung, d.h. das Betäuben und das Entbluten der Tiere auf dem Herkunftsbetrieb hat der Bundesrat jetzt zugelassen und geregelt.

Die Tiere sollen auf dem Herkunftsbetrieb oder auf der Weide getötet werden können, um ihnen unnötigen Stress durch den Transport und die ungewohnte Umgebung zu ersparen, berichtet das Magazin LANDfreund. Die nachfolgenden Schritte sind in einem nahegelegenen, bewilligten Schlachtbetrieb durchzuführen. Das stellt sicher, dass der Schlachtvorgang unter hygienischen Bedingungen erfolgt.

Erfreut zeigt sich das Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL): Die Hofschlachtung ermögliche eine respektvolle und schonende Tötung der Nutztiere. Pilotversuche im In- und Ausland hätten gezeigt, dass Tiere, die auf dem Hof geschlachtet würden, deutlich weniger Stress ausgesetzt seien.

Nach Angaben der Bio-Organisationen wenden erste Pionierbetriebe schon heute auf der Grundlage kantonaler Bewilligungen alternative Schlachtmethoden an. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse zeigten, dass diese Form der Schlachtung besonders tierschonend sei. Das Tier werde in seinem gewohnten Umfeld betäubt und anschließend entblutet. Nach Eintritt des Todes müsse das Tier innerhalb von 45 Minuten zu einem bewilligten Schlachtlokal gefahren und dort ausgeweidet werden. Im Vergleich zur herkömmlichen Schlachtung blieben den Tieren somit die Lebendtransporte und...

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Diskussionen zum Artikel

von Stephanie Winhard

So etwas...

wünsche ich mir hier auch und nicht nur für Rinder, sondern auch für kleine Wiederkäuer, Schweine und Hühner.

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