Floating Farm

Schwimmende Farm in Rotterdams Hafen eröffnet

Im Hafen Rotterdams hat der erste schwimmende Milchviehbetrieb „Floating Farm“ die Produktion aufgenommen.

In den vergagenen Tagen haben die ersten Kühe den Stall auf einer schwimmenden Plattform im Hafen von Rotterdam bezogen. Die sogenannte Floating Farm soll möglichst autark arbeiten und zum Recycling von städtischer Biomasse aus Rotterdam beitragen, berichten die Projektteilnehmer. Der Energiebedarf der Farm mit derzeit 32 Kühen soll aus Solarzellen generiert werden. Das Futter für die Tiere stamme möglichst aus der Stadt. Beispielsweise würden Gras von Golf- und Sportplätzen sowie Biertreber, Kleie und Kartoffeldampfschalen genutzt.

Das Projekt soll den Stadtbewohnern die Produktion von Lebensmitteln näher bringen. Zudem sei der steigende Meeresspiegel, der auch Rotterdam vor Herausforderungen stellt, ein weiterer Anlass zur Entwicklung der Farm. Das schwimmende Bauen könne eine Lösung für den Flächenschwund und Überflutungen sein.

Kaufpreise für Ackerflächen überschreiten 100.000 Euro-Marke

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Artikel geschrieben von

Julia Hufelschulte

Redaktion Rind

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Diskussionen zum Artikel

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von Fritz Ritterbusch

schwimmendes bauen

stand doch schon in der Bibel, als der Herr den seinen sagte was sie tun sollen um die steigen Wassermengen zu überleben.

von Stefan Lehr

Positiv

Positiv ist bei dem Projekt, dass der Methanausstoss der "spuckenden" seekranken Kuehe im Hafegebiet nicht mehr auffaellt. die Abgasdichte sollte da bereits gross genug sein. Ansonsten ein nettes Anschauungsobjekt fuer Staedter, aber auch nicht mehr. Da, wo solche Loesung angebracht waere sind die Menschen zu arm, um soetwas realisieren zu koennen, oder sie haben eine ganz andere Kulturvorstellung wie wir. Ein Schubladenprojekt mehr - aber sicherlich nett anzusehen.

von Rudolf Rößle

Tierschützer

werden das Schiff besetzen, da den Kühen bei Wellengang sicher übel wird.

von Gerhard Steffek

Ha Ha -

schwimmendes Bauen als Lösung für den steigenden Meeresspiegel? Genau genommen ist das absolut kontraproduktiv. Die Plattform im Wasser verdrängt ebensolches und wo geht das hin? War es nicht Archimedes der, als er in die Badewanne stieg, feststellte das durch die Verdrängung von Wasser damit das Volumen unregelmäßig geformter Körper gemessen werden kann, weil in eben derselben Badewanne das Wasser anstieg? Also, will man hier den Teufel mit dem Beelzebub austreiben. Hat jemand schon mal ausgerechnet um wieviel der Meeresspiegel anstieg durch die knapp 50.000 Handels- und Passagierschiffe die mittlerweile auf den Weltmeeren rumschippern um unsere Wirtschaft am laufen zu halten. Hinzu kommen dann noch so Luxusobjekte wie die Palmeninsel auf Kuwait, die Aufschüttungen der künstlichen Inseln durch die Chinesen um ihre Gebietsansprüche zu erweitern, aber auch die ganz normale Ausweitung der Flußdeltas, Sedimentationen durch Erosionen an den Küsten und nicht zu vergessen!!! der hawaianische "Feuergürtel", in dem regelmäßig neue Inseln entstehen durch die dortige Vulkantätigkeit. Die Erde ist kein totes Objekt, es ist mehr oder weniger ein lebendiger "Organismus" und bei dem ändert sich immer etwas. Wir müssen damit leben. Aber bitte nicht mit Hysterie, die bringt nichts, sondern mit gesundem Augenmaß und Realismus.

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