Milchmarkt

September-Milchpreise: Im Norden ziehen die Preise an Premium

Während viele Molkereien im September den Auszahlungspreis des Vormonats halten, erhöhen nach aktuellem Stand sieben norddeutsche Molkereien den Milchpreis.

Im Osten und Westen halten sich die Preise stabil. Im Süden zahlen einzelne Molkereien weniger aus, während einige Molkereien im Norden Deutschlands ihre Preise erhöhen. Das zeigen die ersten Meldungen aus dem top agrar-Milchpreisbarometer.

Das Deutsche Milchkontor (DMK) und die Molkerei Rücker halten den Preis weiter bei 30,00 ct/kg. Dagegen zahlen die Breitenburger Milchzentrale mit 33,00 ct/kg und Cremilk mit 31,00 ct/kg im September jeweils einen Cent mehr aus als im August. Die Meierei Barmstedt und die Meiereigenossenschaft...

Verpassen Sie nichts mehr!

Erhalten Sie Zugriff auf diesen und alle weiteren relevanten Beiträge sowie auf unsere exklusiven Newsletter. Testen Sie jetzt ganz unverbindlich.

30 Tage kostenlos testen
Mehr erfahren


Diskussionen zum Artikel

Kommentar schreiben

von Gerd Uken

Wie erpressbar sind denn unsere Molkereien

Die nächste Verhandlungsrunde läuft doch gerade und da will ein Discounter noch Mals drücken um Marktanteile wieder zurück zu gewinnen...... schämen sollten die sich

von Willy Toft

Wiegt Euch nicht in Sicherheit, der Branchenprimus drückt schon wieder die Preise!

Der Preisdruck wird wieder den Milchsektor treffen, jetzt müssen wir zusammenstehen! Bei den, durch den Staat verursachten Kosten, fangen wir an, die Handelskonzerne mit ihrer Marktmacht werden die nächsten Ziele sein, und wenn es nötig ist, kommen wir alle 14 Tage wieder, und machen auf unsere die Lage aufmerksam!

von Renke Renken

Es wird die Quadratur

des Kreises werden müssen, um aus diesem Dilemma herauszukommen, einerseits steigen die Kosten exorbitant durch die Vorschriften und Auflagen, andererseits sollen wir in diesem Globalisierungswahn mithalten - wer hat die Lösung ?

von Willy Toft

Gentechnikfrei und wahrscheinlich nur eine kurze "Blase"! Ob es den Milchbetrieben......

überhaupt hilft, mit allen Auflagen und Vorgaben klar zu kommen, zeigen gerade die vielen Betriebseinstellungen! Ob 80 oder über 200 Kühe, alle sitzen im gleichen Boot, da muss entscheidend etwas passieren, wenn man wirklich die Milchviehhaltung hier in DE halten will! Die Kosten laufen uns weg, hohe Bauvorschriften und die penetrante Umsetzung dieser, werden sogar noch nachträglich zu einem großen Problem, und die neuesten Vorgaben sind noch nicht einmal mit eingerechnet! Alles Kosten, ohne wirtschaftlich besser da zu stehen. Wir haben die letzte Zeit nur Liquiditätsbedarf bei den Banken, und wenig richtige Investitions- Darlehen in Anspruch genommen. Die Politik geht darüber hin, und meint, dass wir es aus dem Handel wieder holen können, der sich aber am Weltmarktpreis orientiert!

Diskutieren Sie mit

Tragen Sie mit Ihrem Beitrag zur Meinungsbildung zu diesem Artikel bei.

Sie müssen sich anmelden um Kommentare zu bewerten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen