Russland

Stefan Dürr übernimmt Vorsitz des russischen Milcherzeugerverbandes

Der Unternehmer Stefan Dürr ist ab jetzt Präsident des russischen Milcherzeugerverbandes

Die Mitglieder des russischen Verbands der Milchproduzenten („Soyuzmoloko“) haben Stefan Dürr, Vorstandsvorsitzender der Ekosem-Agrar AG und Präsident der Unternehmensgruppe Ekoniva, auf dem 10. Kongress des Verbandes zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er folgt auf Andrey Danilenko, der das Amt seit mehr als zehn Jahren innehatte.

Auf dem Kongress, der traditionell im Rahmen der AgroFarm Messe in Moskau am 6. Februar 2019 stattfand, war auch der russische Landwirtschaftsminister Dimitriy Patrushev zugegen und äußerte sich zur Wahl des neuen Vorsitzenden: „Ich bin überzeugt, dass Stefan Dürr die von Andrey Danilenko gestarteten Initiativen erfolgreich fortsetzen wird. Die Weiterentwicklung und Modernisierung der Milchproduktion in Russland ist ein wesentlicher Faktor zur Erreichung der von der Regierung gesetzten Ziele. So hat der russische Präsident für den Agrarsektor das Ziel einer Steigerung des Exportvolumens um 250 % bis zum Jahr 2024 ausgegeben. Für den Export von Milchprodukten wird bis 2025 ein Gegenwert von 800 Mio. bis 1,0 Mrd. US-Dollar anvisiert.“

Der Minister betonte, dass die staatlichen Finanzhilfen nur ein Baustein für die Entwicklung der Milchindustrie in Russland seien. Ebenso müsse die Nachfrage nach Milchprodukten gesteigert werden. Als Mittel nannte Dimitriy Patrushev eine Verbesserung der Produktqualität und einen entschiedenen Kampf gegen Plagiate in der Milchbranche.

Stefan Dürr dankte dem Landwirtschaftsminister im Namen der anwesenden Verbandsmitglieder für sein Engagement und betonte: „Ich freue mich auf die besondere Aufgabe als Vorsitzender des Soyuzmoloko. Ziel ist es, das Team des Verbandes zu stärken und weiter zu professionalisieren, um die vielfältigen Aufgaben zügig und effizient umzusetzen.“

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Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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Diskussionen zum Artikel

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von Matthias Zahn

Ab 2025......

..... wird zurück geliefert...... die Russen sind schon auf der grünen Woche vertreten. Die Richtung ist klar, die lukrativen EU Märkte..... auch wenns noch ein wenig dauert....

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