Kommentar

Tierschützer und -rechtler: Andersdenker mit revolutionären Angeboten

Kenne deine Kritiker – diesen Grundsatz befolgten wir als Rechercheteam. Ohne „Schere im Kopf“ schauten wir, wie Tierrechts- und Tierschutzorganisationen ticken. Ein gemeinsamer Kommentar.

Einige Wochen hat das Team vom Wochenblatt für Landwirtschaft und Landleben zum Thema "Tierschutz- und Tierrechtsorganisationen: Finanzierung und Organisation" recherchiert. Das sind die Feststellungen:

  • Der strukturelle Aufbau der von uns betrachteten Organisationen ist teils wenig demokratisch. So fallen Peta und Greenpeace durch geringe Mitgliederzahlen auf. Bei mehreren Vereinen trifft eine Handvoll Personen die wesentlichen Entscheidungen.

  • Auf unsere Anfragen zu Vereinsstrukturen und Finanzen reagierten das Deutsche Tierschutzbüro und Peta gar nicht oder sehr zurückhaltend. Greenpeace als finanziell stärkste Organisation versuchte Einfluss zu nehmen. Ein Sprecher forderte mit Nachdruck, dass wir ­Werbungs- und Verwaltungskosten nach den Vorstellungen von Greenpeace veröffentlichen. Nach unseren Recherchen war dies aber nicht korrekt. Wir blieben bei unseren Berechnungen.

  • Ob die Organisationen effizient mit anvertrauten Geldern wirtschaften und sie vorrangig zum Wohl der Tiere einsetzen, ist nicht zweifelsfrei zu beantworten. Bei uns blieben trotz enormer Zahlenkolonnen in den Jahresberichten etliche Fragezeichen zurück. So fanden wir in den veröffentlichten Dokumenten teils Vermischungen von „satzungsgemäßen Aufgaben“ und Öffentlichkeitsarbeit, sprich „Werbung in eigener Sache“. Das fällt auch anderen Beobachtern auf und führt dazu, dass der Tierrechtsorganisation...


Diskussionen zum Artikel

von Martin Hofmann

Verantwortung?

Es ist höchste Zeit auch diese Organisationen zu hinterfragen. Was mir fehlt, ist, dass diese Organisationen keine Verantwortung für ihr Tun und Sagen übernehmen bzw. übernehmen müssen. Während Vertreter der Landwirtschaft immer perönlich in der Öffentlichkeit auftreten müssen ... mehr anzeigen

von Andreas Gerner

Tunnelblick

Ich möchte nicht behaupten, dass alles "Tierschützer" folgenden Denkfehler machen, aber sicher die meisten: Werden Tiere glücklicher, wenn weniger gehalten werden? NEIN ! Sie werden weniger, nicht glücklicher. Denn das Tier, das nicht für die Produktion von Fleisch, Milch oder Ei ... mehr anzeigen

von Harald Finzel

"Auch Teile des landwirtschaftlichen Berufsstandes scheren „die“ NGOs über einen Kamm."

Warum sollte man da auch noch groß differenzieren? Viele Kampagnen von angeblich "gemäßigten" NGOs sind genauso landwirtschaftsfeindlich wie die der "etablierten" Tierrechtler. Man denke z.B. an Greenpeacens "Billigfleisch"-Kampagne vor den Lidl-Filialen, in der alle konventionellen ... mehr anzeigen

von Christian Bothe

Tierschuetzer und Co.

Eine gute Recherche zum Thema. Es gibt nur eine Antwort darauf, und das ist das Entziehen der Gemeinnützigkeit dieser Vereine bei entsprechenden Vergehen gegen das Privateigentum etc. analog des Handelns der australischen Regierung!

von Philipp Hansen

Satzung Greenpeace Deutschland

Interessant fand ich auch die Satzung von Greenpeace e.V.. Für meine Begriffe wählt da in weiten Bereichen die Regierung das Parlament, der Traum eines jeden Autokraten.

von Peter Beiersdorfer

ein guter Kommentar

aber...... hier sind eigentlich die Medien in der Pflicht hier sollten sich die Medienlandschaft einen Ehrenkodex auferlegen und solche egal ob Bilder oder Aufnahmen einfach nicht mehr verbreiten und diesen linksradikalen Nichtvereinen auf die zuständigen Behörden verweisen, wenn ... mehr anzeigen

von Dirk Hesse

Tierrechtler sind keine Tierschützer

Respekt! Sehr gut, sich um das Thema zu kümmern! Sehr gut zusammen getragen! Tierhalter haben ihre Tierhaltung immer weiter entwickelt, zum Wohle des Tieres, der Umwelt und des Menschen. Beispiele für solche von Tierhaltern entwickelten Lösungen gibt es bei der ISD. Hier nachzulesen: ... mehr anzeigen

von Albert Maier

Sehr gut...

... das in diese Richtung auch mal recherchiert wird! Weiter so!

von Rudolf Rößle

Amerika

Es gab mal eine Dokumentation von einer Auslandsreporterin, die mehrere Jahre in Amerika tätig war. Selbst in den Kindergärten wird mit Kameras überwacht. Da es in dieser Gegend üblich ist Kinder nicht unbeaufsichtigt zu lassen, bekam die Familie vom Jugendamt besuch, da sie ihre ... mehr anzeigen

von Bernd Croonenbroek

Bitte weiterleiten zum Stern oder der Tagesschau

damit das endlich aufhört mit den Spenden für Privat ausgaben. Kam nicht zuletzt eine Tierschützerin mit einem Mercedes G 63 vorgefahren !!!!

Sie müssen sich anmelden um Kommentare zu bewerten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen

Kommentar melden

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen

Kommentar melden

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen