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Hitzestress: Tipps gegen dicke Luft im Kuhstall

Trotz steigender Energiekosten sollten Landwirte nicht an der Belüftung sparen. Denn Hitzestress belastet die Kühe und kann Folgeerkrankungen verursachen.

Wenn die Temperaturen im Kuhstall steigen, sinkt das Wohlbefinden der Kühe. Das wirkt sich negativ auf die Gesundheit und Milchleistung und schließlich auf die Wirtschaftlichkeit aus. Landwirte önnen allerdings einige vorbeugende Maßnahmen gegen Hitzestress treffen, wie Georg Sachsenhammer vom LKV Bayern und Hannah Lehrke vom Lehr- und Versuchszentrum Futterkamp (Schleswig-Holstein) erklären.

WÄRME UND FRISCHLUFT

Bei 20°C empfinden Kühe schon Hitzestress. Besonders Hochleistende sind temperaturempfindlich. Deshalb ist es wichtig, die Tiere bereits im Frühjahr an die Belüftung zu gewöhnen: „Schon bei Temperaturen von 12 bis 13°C sollten die Lüfter mit etwa 30% Leistung laufen“, erklärt Georg Sachsenhammer.

Grundsätzlich muss zwischen Luftgeschwindigkeit und Luftaustausch unterschieden werden. Bei der Luftbewegung geht es darum, Wärme von der Kuh weg zu transportieren. Zusätzlich muss die verbrauchte Luft aus dem Stall raus und frische Luft rein.

Im ersten Schritt sollten sich Betriebsleiter anschauen, wie der Stall belüftet ist: Gibt es offene Seitenwände oder offene Fronten und findet darüber schon die Luftbewegung, bzw. der Luftwechsel statt, den ich haben möchte?

Dieser Richtwert gilt auch für Melkstand und Wartebereich.

Um die Luftgeschwindigkeit zu bestimmen, empfiehlt die Beraterin Messgeräte, die es ab 30 € zu kaufen gibt. Wichtig ist, dort zu messen, wo sich die Kühe aufhalten. Also am Futtertisch, im Laufgang oder in den Liegeboxen.

Als kostengünstigere Alternative...

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