Umfrage

Umfrage: Kooperationen beim Bau von Milchviehställen

Lassen sich Kosten einsparen, wenn sich Milchviehhalter bei der Planung und der Organisation von Stallbauprojekten zusammentun? Das möchte die TU München herausfinden.

Beim Bau von Milchviehställen gibt es große Schwankungen bei den Kosten pro Stallplatz. Unterschiedliche Stallgrößen und verschiedene Eigenleistungsanteile können die hohen Abweichungen nur teilweise erklären. Weitere Gründe können unterschiedliches Verhandlungsgeschick, Organisation und termingerechte Abstimmungen beim Bau sein.

Möglicherweise können Landwirte Kosten sparen, wenn sie die Planung und Organisation gemeinsam in die Hand nehmen. Wie hoch die Kooperationsbereitschaft dafür ist, möchte die TU München herausfinden. Die Umfrage richtet sich an alle Milchviehhalter in Deutschland und in umliegenden Ländern.

Den Link zur Umfrage finden Sie hier.

Am Ende der etwa 10-minütigen Befragung können Sie an einem Gewinnspiel teilnehmen. Zu gewinnen gibt es insgesamt zehn Gutscheine von Engelbert Strauss im Wert von je 50 €.

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Artikel geschrieben von

Kirsten Gierse-Westermeier

Redakteurin

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Diskussionen zum Artikel

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von Gerd Schuette

Wieso sollte jemand einen Stall bauen, wenn schon vorab zu sehen ist, daß die Kosten der Produktion nicht gedeckt sind? Daß die Auflagen sich erhöhen? Die Akzeptans schwindet und die Perspektiven dürftig sind?

von Alois Riedl

Ja Nein

So einfach kann das nicht beantwortet werden. Wie groß müssen die Kompromisse sein? Melkstand zu AMS? Oder nur AMS A oder B? Wenn das Auswerten einer solchen Umfrage nahezu Vollautomatisch einen Bachelor nach sich zieht mach ich auch eine!

von Willy Toft

Zu der Frage: Natürlich kann man etwas beim Einkauf einsparen, wenn man als......

Einkaufsgemeinschaft auftritt. Man muss sich aber vorher über alles einig sein, und wenn die Betriebe etwa gleich groß sind, sollte es auch keine Diskrepanzen darüber geben. Ich sehe nur nicht den Run im Moment auf Stallbauten. Unterschiedliche Baukosten sind Naturgegeben, und was kann der Betrieb evtl. auch noch selber machen. Vorsichtig; wegen der Gewährleistung ist es besser, man lässt die Baufirma machen! Eine Baubetreuungsfirma, die Planung, Antrag, Ausschreibung und diese Einkaufsgemeinschaft mit den großen Bestellungen übernimmt, kann einem selbst viel Ärger vom Hals halten. Die Materie ist recht umfangreich, und für einen Milchviehhalter noch nebenbei, eine Herkulesaufgabe, in den Jahren!

von Willy Toft

Welche Bank macht da, mit welchen "Aussichten" auch immer, noch mit?

Alles optimieren, und auf bessere Zeiten hoffen, und aufpassen, dass man nicht der Letzte in der Gegend bleibt! Übernehmen wird das Keiner mehr, bei den Aussichten! Wer heute noch eine gute finanzielle Grundausstattung hat, überlegt es sich 3 mal, ob er alles in die Waagschale wirft. Oder es geht so ab, wie in DK, dort besitzt die Bank schon 95% des Betriebes, da fällt es leichter, alles zu riskieren. Bei uns wird der Stallbau noch künstlich verteuert, durch unsinnige und übertriebene Bauvorschriften und Vorgaben, und es werden nur noch starke Betriebe gefördert! Das alles reicht schon, um die Motivation auf den Milchbetrieben aufzuzeigen. Wir möchten auch noch gerne mehr für Tierwohl machen, wenn wir es denn auch könnten. Da muss bald was bei den Erzeugerpreisen passieren, sonst brauchen wir uns über die Milchviehhaltung in DE bald nicht mehr unterhalten!

von Gerd Uken

Tja wer will den bei

30 Cent Milchpreis noch einen Stall abtragen? Die Umfrage können sie sich sparen.

von Rita Kienberger

Die Kosten kann man sich ganz sparen!

Gar nicht bauen ist die Lösung! Jeder Cent für einen Stallbau ist zuviel! Den Hof zu behalten,ist das Ziel.

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